Für 2022 werden PKV-Kunden im Schnitt 4,1 Prozent höhere Beiträge zahlen müssen. Das geht aus einer Auswertung des Wissenschaftlichen Instituts der PKV (WIP) auf Basis von Schätzungen des PKV-Verbands hervor. In der gesetzlichen Krankenversicherung rechne das Bundesamt für Soziale Sicherung mit einem Pro-Kopf-Anstieg der GKV-Einnahmen um 2,0 Prozent für 2022.
Von 2012 bis 2022 ergebe sich in der PKV ein Wachstum der Prämieneinnahmen je Vollversicherten um 29,7 Prozent und in der GKV um 37,8 Prozent, schreibt das WIP weiter. „Damit nahm die Belastung der PKV-Versicherten im betrachteten Zeitraum in geringerem Maße zu als in der GKV. Über den gesamten Zeitraum betrachtet ergibt sich eine durchschnittliche jährliche Steigerung der Prämien- beziehungsweise Beitragsbelastung von 2,6 Prozent in der PKV und 3,3 Prozent in der GKV“, heißt es im Papier weiter.
Wesentliche Gründe für das Plus in der PKV seien tarifabhängige Prämiensteigerungen sowie Tarifwechsel und die Zinsentwicklung.

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