Die Hanse-Merkur erweitert ihr PKV-Angebot für beihilfeberechtigte Beamtenanwärter und Referendare um das neue Produkt Be Fit Start. Die Tarife BA und BAE sind speziell auf die Ausbildungsphase zugeschnitten.
Stabile Konditionen über bis zu 60 Monate und ein späterer Tarifwechsel ohne erneute Gesundheitsprüfung sollen Nachwuchskräfte mit begrenztem Ausbildungseinkommen für das Produkt gewinnen.
Wesentliche Leistungsmerkmale:
Zum 1. Juli 2026 hat die PKV-Vollversicherung Quali-Med der Inter eine zusätzliche Selbstbehaltsstufe in Höhe von 2.400 Euro bekommen. Damit erweitert der Versicherer die bestehenden Selbstbehaltsvarianten von 300 Euro, 600 Euro und 1.200 Euro um eine weitere Wahlmöglichkeit.
Die Allianz sieht in der nun beschlossenen Reform der staatlich geförderten privaten Altersvorsorge neuen Schwung für das Thema Vorsorge. Daher hat Deutschlands größter Lebensversicherer damit begonnen, ein Portfolio auf der Basis des Altersvorsorgereformgesetzes zu entwickeln.
So will die Allianz ihren Kunden Angebote in allen drei förderfähigen Produktkategorien machen: Für den Altersvorsorgevertrag mit rechtlich zulässigen 80 oder 100 Prozent Beitragsgarantie, das Altersvorsorgedepot ohne Beitragsgarantie und das Standarddepot, das gesetzlich festgelegt nur zwei Fonds erlaubt und ebenfalls keine Beitragsgarantie zulässt. Mit den Angeboten geht Allianz Leben im Schulterschluss mit ihrer Schwestergesellschaft Allianz Global Investors zum 1. Januar 2027 an den Start.
Sowohl für den Altersvorsorgevertrag als auch das Altersvorsorgedepot plant die Allianz eine Lösung auf Basis ihrer fondsgebundenen Rentenversicherung Invest-Flex. Es ermöglicht Kunden, aus verschiedenen qualitätsgeprüften Fonds und ETFs sowie gemanagten Vorsorgedepots und Strategien auszuwählen.
Zudem stellt die Allianz einen sogenannten Förderindikationsrechner zur Verfügung. Mit dem Rechner erhalten Kunden und Vermittler mit wenigen Angaben eine erste Indikation, ob das bestehende oder das neue Fördersystem individuell vorteilhafter wäre.
Canada Life bringt für Kunden, die ihren Renteneintritt in Aussicht haben oder kurz davorstehen, drei neue Ruhestand-Portfolios auf den Markt:
Sie stehen in der fondsgebundenen Rentenversicherung Flexibler Kapitalplan exklusiv über den hauseigenen Investment-Partner Keyridge Asset Management zur Verfügung. Neben einer lebenslangen Rente steht Kunden auch eine vorgezogene Teilverrentung offen. Auch ein individueller Entnahmeplan ist möglich.
Die Ruhestand-Portfolios investieren je nach Anlagementalität rund 35, 55 oder 77 Prozent in Aktien. Eine defensive Einkommensstrategie, Aktien mit geringer Volatilität und auch inflationsindexierte Anleihen unterstützen die Anlageziele, damit das Anlagevermögen des Kunden insbesondere für Entnahmen und Vererbung geschützt wird und weiter wachsen kann.
Die Ergo hat hat ihren Tarif für Technische Versicherungen für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) überarbeitet. Ab sofort gilt ein deutlich erweiterter Versicherungsschutz für technischen Anlagen und Systeme.
Der neue Tarif bündelt alle relevanten Sparten der Technischen Versicherungen. Dazu zählen die Maschinenversicherung für stationäre Anlagen inklusive optionaler Betriebsunterbrechungsdeckung, die Maschinen- und Kaskoversicherung für fahrbare und transportable Geräte, die Elektronik- und Photovoltaikversicherung sowie die Bauleistungs- und Montageversicherung.
Im Zuge der Überarbeitung hat die Ergo sämtliche Produkte auf die aktuellen GDV-Musterbedingungen umgestellt und die Deckungsinhalte erweitert. Dazu gehören höhere Leistungslimits sowie erweiterte Erstrisiko- und Kostenpositionen (Erstrisiko: pauschal bis zu einem festen Betrag mitversicherte Positionen wie Verbrauchsmaterialien; Kostenpositionen: zusätzliche, im Schadenfall entstehende Kosten wie etwa für Ersatzgeräte oder Notlösungen).
Zudem verzichtet Ergo auf den Einwand der groben Fahrlässigkeit bis zu einer Schadenhöhe von 25.000 Euro sowie bei Obliegenheitsverletzungen bis 10.000 Euro. Für Schäden bis 25.000 Euro gilt zudem ein Unterversicherungsverzicht, sofern die Abweichung zwischen Versicherungswert und Versicherungssumme maximal 20 Prozent beträgt.
Weitere Leistungsverbesserungen umfassen die beitragsfreie Mitversicherung von Daten bis 25.000 Euro sowie Integration von Ladeeinrichtungen für Elektrofahrzeuge in den Versicherungsschutz. Darüber hinaus wurde der Kreis der versicherbaren Sachen ergänzt: In der Maschinen- und Kaskoversicherung können nun auch fahrbare Geräte in der Land- und Forstwirtschaft sowie in der Kommunaltechnik abgesichert werden.
Zur Jahresmitte hat die HDI Versicherung ihren KFZ-Tarif aktualisiert. Zu den wichtigsten Neuerungen gehören die Erweiterungen der Produktlinie Motor Premium. So wurde die Frist für die Neu- und Kaufpreisentschädigung von 36 auf 48 Monate verlängert. Außerdem hat der Versicherer im Privattarif die Eigenschadendeckung auf dem eigenen Grundstück von 100.000 auf 200.000 Euro erhöht.
Für Fahrer von Elektro- und Hybridautos erstattet HDI Tierbiss- und Kurzschlussfolgeschäden beim Akku künftig in der Produktlinie Motor Premium bis zu 40.000 Euro. Ein Update gibt es auch beim Mobilitätsschutz, dem optionalen „Schutzbrief-Baustein“ von HDI. Der Versicherer erstattet künftig 70 Euro pro Tag für Mietwagen-Kosten.
Für gewerbliche Kunden hat HDI zum 1. Juli ebenfalls Leistungserweiterungen umgesetzt: In der Produktvariante „Kleinflotte“ können jetzt auch Krafträder und Wohnmobile versichert werden.
Die Zurich Deutscher Herold Lebensversicherung hat ihre Berufsunfähigkeitsversicherung weiterentwickelt. Versicherte erhalten künftig eine befristete Rente für 18 Monate in Höhe der versicherten BU-Rente, wenn klar definierte Krankheitsbilder und Schweregrade eintreten. Zu den versicherten Krankheiten zählen Krebs, Herzinfarkt und Schlaganfall.
Für Selbständige und Freiberufler hat Zurich die Regelungen zur Umorganisation ausgeweitet. Auf eine Prüfung der Umorganisation wird nun auch verzichtet bei Ärzten, Zahnärzten, Tierärzten und Apothekern. Gleichzeitig sind die Anforderungen einfacher, etwa durch den Verzicht auf formale Voraussetzungen wie einen akademischen Abschluss. Kann eine Tätigkeit umorganisiert werden und besteht deshalb kein Anspruch auf Berufsunfähigkeitsleistung, erhalten Versicherte wie bisher eine einmalige Unterstützung in Höhe von sechs Monatsrenten.
Auch die Möglichkeit zur Beitragsstundung wurde überarbeitet. Versicherte können bei Zahlungsschwierigkeiten künftig früher und flexibler reagieren. So kann eine Stundung bereits nach einem Jahr (bisher: zwei Jahre) Beitragszahlung in Anspruch genommen werden. Auf Stundungszinsen wird verzichtet. Die maximale Dauer der Beitragsstundung wird von bisher 24 Monaten auf bis zu 36 Monate in Zeiten der Elternzeit ausgeweitet.
Gleichzeitig gelten neue Voraussetzungen: Für eine Stundung muss eine Restbeitragszahlungsdauer von 24 beziehungsweise 36 Monaten vorhanden sein. Weitere Stundungen sind nur zulässig, wenn alle zuvor gestundeten Beiträge vollständig nachgezahlt wurden. Wurden Leistungen zur finanziellen Entlastung herabgesetzt, kann eine erneute Stundung frühestens 36 Monate nach dem Ende der letzten Stundung erfolgen.
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