Die Finanzaufsicht Bafin hat den Verkauf der Generali Leben an die Viridium-Gruppe genehmigt. Die Belange der Versicherten seien „ausreichend gewahrt“, teilte die Bafin am Dienstag nach Abschluss des sogenannten Inhaberkontrollverfahrens mit.
Nach intensiver Prüfung sei man zu der Auffassung gelangt, dass „keine Untersagungsgründe vorliegen“, so die Aufsicht, der Verkauf eines Versicherungsunternehmens stelle „grundsätzlich eine geschäftspolitische Entscheidung dar“.
Damit steht dem bis dahin größten Run-off-Geschäft in der deutschen Versicherungswirtschaft, das mehr als vier Millionen Verträge betrifft, nichts mehr im Wege.
Allerdings knüpft die Bafin den Verkauf an „strenge gesetzliche Anforderungen“, wie es heißt. Ziel sei die Wahrung der Belange der Versicherungsnehmer. Dabei sei – neben der finanziellen Ausstattung des Erwerbers – die technische und betriebliche Umsetzbarkeit von besonderer Bedeutung. Die Bafin müsse überzeugt sein, dass der Erwerber unter anderem „über angemessene Strukturen und Pläne zur Fortsetzung und Entwicklung des Unternehmens verfügt“.
Viridium gehört mehrheitlich dem britischen Investor Cinven, ein Anteil von 20 Prozent ist im Besitz des Rückversicherers Hannover Rück.
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