Wandern und reden

Pfefferminzia Gipfeltour 2026: Networking auf über 2.000 Metern

31 Kilometer, rund 2.100 Höhenmeter, vier Jahreszeiten an einem Tag – und viele Gespräche, die im Alltag so wohl nicht entstanden wären: Die Pfefferminzia-Gipfeltour 2026 führte 21 Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Oberstdorf in die Allgäuer Alpen.
Pfefferminzia-Gipfeltour 2026 – Impressionen-high
© Nick Bruckner

Manchmal braucht gutes Networking keinen Konferenzraum, keine Bühne und keine eng getakteten Gesprächstermine. Manchmal reichen Wanderschuhe, nasse Jacken, trockene Socken – und ein gemeinsames Ziel auf über 2.000 Metern Höhe.

Bei der Pfefferminzia Gipfeltour 2026 machten sich 21 Versicherungsspezialistinnen und -spezialisten von Oberstdorf aus auf den Weg in die Allgäuer Alpen. Drei Tage lang standen Wandern, Austausch und gemeinsames Durchhalten auf dem Programm. Die Route umfasste insgesamt rund 31 Kilometer und 2.100 Höhenmeter bergauf. Begleitet wurde die Gruppe von drei erfahrenen Bergführern.

Für die Organisatoren der Tour, die Pfefferminzia-Geschäftsführer Matthias Heß und Jan Roß war es das Ziel, Menschen aus der Versicherungsbranche in einem Umfeld zusammenzubringen, das persönliche Gespräche abseits klassischer Branchentermine ermöglicht.

„Wir wollten ein Format schaffen, das echte Begegnungen möglich macht“, sagt Matthias Heß. „Wenn man mehrere Stunden gemeinsam unterwegs ist, bei Sonne, Regen, Hagel und Schnee, dann entstehen Gespräche, die man auf einem Kongress in dieser Tiefe nur selten führt.“

Dass die Tour mehr war als ein gemütlicher Spaziergang, zeigte sich bereits zu Beginn. Als die Bergführer am ersten Tag Grödel verteilten – Spikes für die Wanderschuhe, um Schneefelder sicher überqueren zu können –, wurde deutlich: Die Gruppe erwartete aufgrund der Wetterbedingungen eine echte alpine Herausforderung. Spätestens am zweiten Tag zeigte sich das Wetter von nahezu allen Seiten. Sonne, Regen, Hagel, Wind und Schnee wechselten sich teilweise innerhalb weniger Stunden ab.

Der Stimmung tat das keinen Abbruch. Im Gegenteil: Gerade die anspruchsvollen Bedingungen prägten den Charakter der Tour. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer starteten mit unterschiedlichen Voraussetzungen und Leistungsniveaus, unterstützten sich unterwegs gegenseitig und erreichten die Etappen gemeinsam.

Teilnehmer der Pfefferminzia Gipfeltour 2026 (v.l.n.r.): Hans Peter Mauch (Bergführer), Andreas Harms, Chris Bockey, Stephen Voss, Niklas Hanses, Klaus Möller, Benedikt Deutsch, Fabian Ober, Danny Wendlandt, Oliver Brüß, Felix Hug, Matthias Knödler, Marc Gmeiner (vorn), Jan Roß (hinten), Jörg Laubrinus, Lisa Lohre, Matthias Heß, Marina Valinger, Joachim Herrmann (Bergführer), Arne Buchhop, Fabian Albrecht, Cornelia Frankenberg, Nora Kühnhausen (Bergführerin)
Teilnehmer der Pfefferminzia Gipfeltour 2026 (v.l.n.r.): Hans Peter Mauch (Bergführer), Andreas Harms, Chris Bockey, Stephen Voss, Niklas Hanses, Klaus Möller, Benedikt Deutsch, Fabian Ober, Danny Wendlandt, Oliver Brüß, Felix Hug, Matthias Knödler, Marc Gmeiner (vorn), Jan Roß (hinten), Jörg Laubrinus, Lisa Lohre, Matthias Heß, Marina Valinger, Joachim Herrmann (Bergführer), Arne Buchhop, Fabian Albrecht, Cornelia Frankenberg, Nora Kühnhausen (Bergführerin); Foto: Nick Bruckner

 

„Am Berg zählt nicht, welche Funktion jemand im Unternehmen hat“, sagt Jan Roß. „Dort zählt, dass man zusammen weiterkommt, aufeinander achtet und auch mal wartet. Genau dadurch entsteht eine besondere Dynamik in der Gruppe.“

Neben beeindruckenden Ausblicken bot die Tour vor allem Raum für Austausch. Unterwegs, auf den Hütten und in den gemeinsamen Abendstunden wurde über die Zukunft der Versicherungsbranche, neue Perspektiven, konkrete Projektideen und persönliche Erfahrungen gesprochen. Mehrere Teilnehmerinnen und Teilnehmer berichteten im Anschluss, dass gerade die langen gemeinsamen Wegstrecken Gespräche ermöglicht hätten, die in einem klassischen Meeting- oder Kongressumfeld so kaum zustande gekommen wären.

Auch abseits der Wanderwege entwickelte sich die Gipfeltour zu einem besonderen Erlebnis. Beim gemeinsamen Abendessen, in der Hütte und im Matratzenlager wurde weiter diskutiert, gelacht und erzählt. Aus vielen zunächst lockeren Gesprächen entstanden neue Kontakte und erste Ideen für gemeinsame Projekte.

„Die Gipfeltour zeigt, wie wertvoll gemeinsame Erfahrungen außerhalb des gewohnten Umfelds sind“, so Heß. „Wer zusammen einen Berg hinaufgeht, erlebt den anderen nicht nur in seiner beruflichen Rolle. Genau das macht den Austausch offener, ehrlicher und nachhaltiger.“

Auch der gute Zweck spielte eine Rolle. Im Rahmen der Gipfeltour wurden mehr als 6.000 Euro für den HiKiZ e.V. erwandert. Unterstützt wurde die Spendenaktion unter anderem von Versicherungskammer Maklermanagement, Inter Versicherungsgruppe und KV.Haus und der Pfefferminzia.

Einen Teaser von der Tour können Sie hier ansehen:

 

Für Jan Roß ist die Tour deshalb mehr als ein Networking-Event: „Natürlich geht es um Kontakte und Austausch. Aber es geht auch darum, gemeinsam etwas zu erleben, das in Erinnerung bleibt. Diese Mischung aus Herausforderung, Humor und echten Gesprächen macht das Format besonders.“

Das Fazit nach drei Tagen in den Allgäuer Alpen fällt entsprechend positiv aus: Die Pfefferminzia Gipfeltour 2026 verband sportliche Hochleistung mit intensivem Austausch und einem starken Gemeinschaftsgefühl. Die Beine durften am Ende müde sein – die Stimmung war es nicht.

Und eines scheint bereits festzustehen: Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer wollen 2027 wieder dabei sein. Auch wenn die Beine nach der Tour zunächst noch Einspruch eingelegt haben.

Sie wollen bei der 2. Pfefferminzia-Gipfeltour 2027 auch dabei sein? Dann können Sie sich hier vormerken lassen. Die Plätze sind begrenzt.

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