Geldflut von Mario Draghi

EZB gibt 60 Milliarden Euro pro Monat aus

Nun ist es amtlich: Die Europäische Zentralbank EZB wird Staatsanleihen im großen Stil kaufen. Das gab Notenbankchef Mario Draghi bekannt.
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© Getty Images
Mario Draghi, Chef der Europäischen Zentralbank, bei der Pressekonferenz am 22. Januar 2015.

Eine Überraschung war es nicht: Die neue Quantitative-Easing-Runde der Europäischen Zentralbank wurde bereits von Experten erwartet. In einer Pressekonferenz gab EZB-Chef Mario Draghi nun die genauen Ausmaße bekannt. Demnach will die Zentralbank bis Ende September 2016 jeden Monat für 60 Milliarden Euro Staatsanleihen und andere Wertpapiere aus den Euro-Ländern aufkaufen.

Des Weiteren belässt die EZB den Leitzins unverändert bei 0,05 Prozent. Dieses niedrige Zinsniveau will Draghi auf lange Sicht beibehalten. Auch der Einlagenzins für Banken bleibt weiterhin bei minus 0,2 Prozent.

Die EZB-Ankündigung katapultierte den Dax auf ein neues Rekordhoch von 10.399,67 Punkten. Der Euro fiel zugleich auf ein Tagestief von 1,1513 US-Dollar.

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