Der Frühling ist da und die Sonne scheint wieder häufiger, die beste Zeit also für eine eigene Photovoltaik-Anlage. In Deutschland waren bis Ende des Jahres 2023 knapp 3,7 Millionen Photovoltaik-(PV)-Anlagen mit einer installierten Leistung von knapp 82 Gigawatt in Betrieb. Das hat das Team des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme herausgefunden.
Allein im Jahr 2023 wurden erstmals über eine Million neue Anlagen installiert. Vor allem Balkon- und Mini-Anlagen lagen dabei im Trend. Über 293.000 neu gemeldete solcher Anlagen bis 2 Kilowattstunden zählten die Forscher des Instituts. Warum eine Investition in eine eigene Photovoltaik-Anlage sinnvoll sein kann, erklären die Experten von MVV Energie in einem Artikel.
Diese 7 Gründe für eine Photovoltaik-Anlage gibt es.

Sonnenenergie steht unbegrenzt und klimaneutral zur Verfügung. Strom aus einer Photovoltaik-Anlage senkt daher die Treibstoffgas-Emissionen. Zwar entstehen Kohlendioxid-Belastungen, wenn Photovoltaik-Module produziert werden. Diese sind im Vergleich zu Strom aus fossilen Energien aber minimal. Während ihrer Nutzungszeit von knapp 20 Jahren emittieren Photovoltaik-Anlagen keine klimaschädlichen Gase. Außerdem entfallen bei der dezentralen Energie-Erzeugung und dem Verbrauch vor Ort die Übertragungswege und damit verbundene Energieverluste.

Mit einer modernen PV-Anlage nutzen deren Betreiber 20 bis 30 Prozent ihres selbsterzeugten Stroms. Kombiniert mit einem Batteriespeicher und einer Ladestation für das E-Fahrzeug steigt der Eigenverbrauch auf bis zu 70 Prozent, im Sommer sogar auf bis zu 80 Prozent und mehr. Die Batterie kann bei einem Stromausfall zudem die Ersatzstromversorgung übernehmen.
Wenn Personen also einen Umstieg auf ein E-Auto oder E-Bike planen, wird die PV-Anlage mit Speicher und Wallbox zur Tankstelle. So können PV-Anlagen-Betreiber zu Hause überwiegend grünen Strom laden, und das zu deutlich günstigeren Kosten als an öffentlichen Ladestationen.

Wer sich für eine Photovoltaik-Anlage interessiert, sollte sich auch immer den sogenannten „Stromgestehungskosten“-Wert anschauen. Dieser Wert bezeichnet den Preis für selbst erzeugten Strom auf Basis der Anschaffungskosten und der erwarteten Stromproduktion. Er beträgt laut Angaben von EnBW oft zwischen 10 und 16 Cent pro Kilowattstunde bei einem Zeitraum von 20 Jahren. Das ist deutlich günstiger als der klassische Netzstrom, der etwa 30 bis 40 Cent pro Kilowattstunde kostet. Auf den Eigenverbrauch fallen außerdem keine zusätzlichen Abgaben oder Steuern an. Mehr Informationen finden Sie hier.

Den Strom, den Besitzer von Photovoltaik-Anlagen nicht selber verbrauchen, speisen sie in das öffentliche Stromnetz ein. Die aktuelle Vergütung für eingespeisten Solarstrom beträgt 7,94 Cent pro Kilowattstunde. Sie gilt für Photovoltaik-Anlagen, die vom 1. Februar 2025 bis zum 31. Juli 2025 in Betrieb gehen. Die Einspeisevergütung sinkt halbjährlich um ein Prozent. Nächster Stichtag ist der 1. August 2025.

Eine Photovoltaik-Anlage wirkt sich positiv auf den Energiebedarfsausweis der eigenen Immobilie aus. Der Strom aus der Photovoltaik-Anlage wird monatlich dem bilanzierten Strom für Heizung, Warmwasser und Lüftung gegenübergestellt und angerechnet. Mit einer Photovoltaik-Anlage steigt also der Immobilienwert.

Bund, Länder und Gemeinden fördern die Installation von Photovoltaik-Anlagen, Batteriespeichern und Ladestationen. Experten wie die Verbraucherzentralen und die Förderbank KFW klären über aktuelle Fördermöglichkeiten auf.

Die eigene PV-Anlage, Stromspeicher und Ladestation haben Besitzer auch unterwegs jederzeit im Blick – über das Smartphone oder Tablet. PV-Besitzer können so alle Energieflüsse im Haushalt sehen und etwa die Ladesteuerung für das Elektroauto überwachen.
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