Die Württembergische hat sich von ihren bisherigen Pflegezusatztarifen verabschiedet und ein neues Produkt gestartet. Dabei stand die Flexibilität innerhalb des Angebots an erster Stelle: Die Kunden können selbst bestimmen, wie viel Geld ihnen im Falle der Pflegebedürftigkeit – abhängig vom Pflegegrad und von der Art der Unterbringung (ambulant oder stationär) – ausbezahlt werden soll. Danach ergibt sich der monatlich zu zahlende Versicherungsbeitrag.
Zu bestimmten Anlässen wie Hochzeit, Geburten und Co. können Kunden ihren Versicherungsschutz zudem jederzeit anpassen und erhöhen. Ab Pflegegrad 4 entfallen zudem die Beiträge zur Versicherung. Und: Der Schutz gilt weltweit – nicht nur innerhalb Deutschlands.
Ab dem 1. Januar 2023 werden die Deutsche Bank und die Postbank bis 2032 ausschließlich Vorsorge- und Sachversicherungen der Zurich Deutschland anbieten. Eine entsprechende Vereinbarung haben die Kooperationspartner kürzlich unterschrieben.
Eine Zusammenarbeit zwischen dem Versicherer und dem Kreditinstitut besteht schon länger, nun wird er exklusiver Partner für die entsprechenden Produkte der Privatkundenbank insgesamt – also auch für die Marke Postbank. Die Vereinbarung gilt für banknahe Versicherungsprodukte wie klassische und fondsgebundene Lebensversicherungen oder private Sach-, Unfall- und Haftpflichtversicherungen.
Darüber hinaus befindet sich die Deutsche Bank derzeit in Verhandlungen mit einem Partner für Produkte zur Kreditabsicherung, um ihren Kunden langfristig ein weiterhin vollumfängliches Portfolio an Versicherungsleistungen anbieten zu können.
Die Bayerische hat eine neue Generation ihrer Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) auf den Markt gebracht – und dabei vor allem die Möglichkeiten der Nachversicherung ausgeweitet. Diese kann künftig im bestehenden Vertrag ohne erneute Gesundheits- und ohne erneute Risikoprüfung erfolgen. Auch Raucherverhalten und BMI werden nicht mehr abgefragt. Zudem erfolgt dadurch nun eine Dynamisierung der nachversicherten Vertragsteile analog zum ursprünglichen Vertrag.
Mit der neuen Teilzeitklausel stellt die Bayerische außerdem Teilzeitkräfte Vollzeittätigen gleich, indem künftig im Leistungsfall auch die Pflege von Angehörigen oder die Tätigkeit im Haushalt miteinbezogen wird.
Junge Kunden sollen zudem von der sogenannten Erweiterungsgarantie für Schüler, Auszubildende und Studenten bei Aufnahme eines Studiums und bei Berufseinstieg profitieren. Im Rahmen dieser können sie ihre Berufsgruppeneinstufung überprüfen lassen und nachträglich eine Beitragsdynamik einschließen. Bei erstmaliger Aufnahme einer unbefristeten Berufstätigkeit können sie zudem im Rahmen der Nachversicherung ihre Jahresrente um bis zu 12.000 Euro aufstocken.
Und: Künftig wird es für viele Kunden günstiger, da die Bayerische eine Vielzahl von Berufen neu eingeordnet hat. So werden unter anderen viele Ingenieure und Ärzte, aber auch verschiedene Mechaniker und Verwaltungsberufe, besser eingestuft. Ein Allgemeinarzt befindet sich beispielsweise zukünftig in Berufsklasse 1+ statt 1, ein Bauingenieur in Berufsklasse 1 statt 2+.
Ebenfalls neu: eine vereinfachte BU-Anerkenntnis bei speziellen Einschränkungen wie Krebs, bei dauerhafter Einschränkung der Herz- oder Lungenfunktion sowie einem dauerhaften und vollständigen Verlust des Hör-, Seh- oder Sprechvermögens. Der Kunde kann dann mit einem vereinfachten Nachweis Leistungen von bis zu 15 Monaten beziehen.
Außerdem gilt die Infektionsklausel für alle Berufe künftig nicht mehr nur in der „BU Prestige“, sondern auch in den Tarifen „Komfort“ und „Komfort Plus“. Ebenfalls in diesen Tarifklassen verzichtet der Versicherer bei selbstständigen Akademikern, die mindestens 90 Prozent kaufmännisch, planerisch, leitend oder organisatorisch tätig sind, auf Umorganisation. Im Tarif „BU Prestige“ hat er zudem die maximale Leistungsdauer bei Arbeitsunfähigkeit von 18 auf 36 Monate verlängert.
Die Allianz Private Krankenversicherung (APKV) hat ihren Optionstarif „Option Flexi Med“ überarbeitet. Ab sofort werden allen Kunden volle Kalenderjahre, die sie in diesem Tarif versichert sind, als so genannte „leistungsfreie Zeit“ gutgeschrieben.
Wechseln sie dann in einen PKV-Vollversicherungstarif, haben sie dadurch die Chance auf deutlich höhere Beitragsrückerstattungen. War ein Kunde beispielsweise drei Jahre lang im „Option Flexi Med“ der Allianz versichert und wechselt dann in die Vollversicherung, erhält er dort schon nach einem Jahr die maximal mögliche Beitragsrückerstattung – vorausgesetzt, er reicht keine Rechnungen ein.
Die Basler hat an ihrer Risikolebensversicherung getüftelt – und seitdem fallen unter anderem die Prämien für rund 100 Berufe günstiger aus. So hat die Basler beispielsweise sämtliche Lehrerberufe in eine günstigere Berufsklasse umgestellt. Die Prämie für den wirkungsvollen Todesfallschutz wird für diese Neukunden damit ebenfalls deutlich günstiger als bisher.
Außerdem hat der Versicherer seine Untersuchungsgrenze für unter 45-Jährige von 400.000 auf 500.000 Euro angehoben. Die Einreichung eines Arztberichts ist nun also erst ab einer Versicherungssumme von 500.001 Euro notwendig.
In der Baufinanzierungsabsicherung profitieren Kunden zudem von einer angehobenen Untersuchungsgrenze: Sie können bis zu acht Monate nach Abschluss eines Immobiliendarlehens den Basler Spezialantrag für Immobilienfinanzierer mit vereinfachter Gesundheitsprüfung nutzen. Zusätzlich wurde der vorläufige Versicherungsschutz bei Unfalltod von zuvor 100.000 Euro auf 200.000 Euro verdoppelt.
Ab sofort versichert die „BU Modern“, die neue Berufsunfähigkeitsversicherung des Volkswohl Bunds, mehr als 300 technische, handwerkliche und körperliche Berufe günstiger. So zahlen nun auch Kunden mit technischen, handwerklichen und körperlichen Berufen wie Erzieher, Physiotherapeuten, Elektroniker oder Maler günstigere Prämien. Hier sind rund 10 Prozent Ersparnis möglich.
Bei schweren Krankheiten gibt es jetzt außerdem Sofortleistungen. Versicherte, die das betrifft, erhalten damit noch schneller ihre BU-Rente – für bis zu 18 Monate. Darüber hinaus hat der Kunde noch mehr Möglichkeiten zur Nachversicherung: Wer eine Ausbildung beginnt, ein Studium aufnimmt oder in den Beruf einsteigt, kann seine versicherte BU-Rente jetzt verdoppeln. Für Arbeitnehmer wie für Selbstständige bestehen zusätzliche Erhöhungsmöglichkeiten von insgesamt 1.500 Euro, wenn ihr Einkommen gestiegen ist. Und für Selbstständige sieht der Versicherer eine Umorganisations- oder Rehahilfe von bis zu 6.000 Euro vor.
Immer mehr Menschen setzen auf klimaneutrale Stromerzeugung in Form von Photovoltaikanlagen auf dem Dach. Die VHV Versicherung hat deshalb ein Produkt gestartet, welches private und gewerblich genutzte Solaranlagen unter anderem vor Schäden durch Witterung schützt. Die Police ist ab einem Bruttojahresbeitrag von 69 Euro zu haben.
Der Maklerverbund Finakom aus Dresden bietet seinen angeschlossenen Maklern ab sofort die Möglichkeit, Finanzanalysen für ihre Kunden nach der DIN-Norm 77230 „Basis-Finanzanalyse für Privathaushalte“ durchzuführen. Dazu hat Finakom-Vorstand, Steffen Beitler, eine eigene auf Norm-Konformität zertifizierte Software in die den Maklern bereitgestellte IT-Landschaft integrieren lassen.
Um die professionelle Nutzung des Tools und die möglichst häufige Umsetzung der „DIN 77230“ bei den Kunden zu gewährleisten, kooperiert Finakom mit der „Going Public!“ Akademie für Finanzberatung für die Qualifizierung und mit dem „Defino Institut für Finanznorm“ für die anschließende Zertifizierung der angebundenen Makler.
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