HDI hat eine neue fondsgebundene betriebliche Altersversorgung (bAV) als Direktversicherung gestartet: „Safeinvest“. Besonders im Fokus stehen dabei grüne Investmentfonds. Denn: „An grünen Investments geht kein Weg mehr vorbei“, findet der Vorstandschef der HDI Lebensversicherung, Sven Lixenfeld. Die Police verfügt auch über einen „Börsencrash-Airbag“, der dafür sorgen soll, dass monatlich immer 80 Prozent der Fondsguthabens vom Vormonat gesichert sind. Wer noch mehr auf Sicherheit setzen will, hat außerdem die Bausteine „Safe plus“ und ein Kapital-Ablaufmanagement zur Auswahl.
Weitere Highlights auf einen Blick:
Die Alte Leipziger Lebensversicherung erweitert ihr Biometrie-Angebot um den Schutz alltäglicher Fähigkeiten wie Sehen, Hören und Sprechen. Die neue Grundfähigkeitsversicherung bietet weltweiten Schutz im Beruf und in der Freizeit, wenn eine alltägliche körperliche oder geistige Fähigkeit verloren geht. Das sind zum Beispiel das Treppensteigen, Autofahren, das Bedienen eines Smartphones oder der Geschmackssinn.
Das Besondere: Kinder können bereits ab einem Alter von sechs Monaten versichert werden. Hier entwickelt sich der Schutz dann mit dem Alter mit. Beim Wechsel von der Grundschule in eine weiterführende Schule kann die Absicherung der Grundfähigkeiten in eine Berufsunfähigkeitsversicherung umgewandelt werden. Das ist auch ohne erneute Gesundheitsprüfung möglich.
Erwachsenen hingegen bietet die Alte Leipziger für jede Tätigkeit berufsspezifische Konzepte an; zum Beispiel für Fliesenleger, Pfleger oder Friseure. Die wichtigsten Grundfähigkeiten für den Beruf sind darin zusammengestellt, können jedoch um weitere ergänzt werden.
Die Universa hat an ihren fondsgebundenen Rentenversicherungen geschraubt. So sind jetzt bis zu zehn Einzelfonds wählbar – zuvor waren es fünf. Neu ist zudem der „ESG-Finder“, über den Nachhaltigkeitsfonds selektiert werden können. Beitragserhöhungen sind künftig jederzeit zur nächsten Beitragsfälligkeit möglich.
Außerdem hat der Versicherer seine Rentengarantiedauer im Todesfall verlängert. Diese kann jetzt bis zu einem rechnungsmäßigen Alter von 91 Jahren vereinbart werden. Kombinierbar ist sie mit dem Baustein „Flexible Zuwachsphase“, durch den die Laufzeit des Vertrags später individuell bis zum Endalter 85 Jahre verlängert werden kann. Auf Wunsch können die beiden Regelungen jetzt flexibel aufeinander abgestimmt werden.
Bei einer Teilauszahlung vor Rentenbeginn muss das verbleibende Restguthaben zudem nur noch 1.500 Euro (vorher 3.000) betragen, beim Garantiemodell 5.000 Euro. Nach Rentenbeginn wurde der Mindestbetrag für eine Teilauszahlung auf 1.000 Euro (vorher 2.500) reduziert. Und: Beim Garantiemodell ist nun eine Beitragsgarantie zwischen 50 und 80 Prozent der eingezahlten Beiträge frei wählbar.
Angepasst wurde außerdem noch die fondsgebundene Rürup-Rente. Auch hier lässt sich die Rentengarantie im Todesfall mit der Zuwachsphase flexibler auf die Lebenspläne abstimmen. Zudem ist ein vorzeitiger Rentenbeginn jetzt ohne weitere Erfordernisse ab 62 Jahren möglich. Bisher war dies nur maximal fünf Jahre vor Ablauf des Vertrags möglich.
Bei dem Versicherer Policenwerk lösen die Unfalltarife „Vital“, „Balance“, „Comfort“ und „Comfort Plus“ ab sofort die Tarife „Basis“, „Top“ und „Premium“ ab. Eine wichtige Neuerung: Gesundheitsschäden infolge von empfohlenen Schutzimpfungen sind jetzt ab der Tarifvariante Balance mitversichert
„Vital“ kann ohne Gesundheitsfragen beantragt werden, wohingegen die Konzepte „Balance“, „Comfort“ und „Comfort Plus“ mit einer Gesundheitsprüfung einhergehen. Es wird nach Behandlungen der letzten fünf Jahre wegen schwerer Krankheiten und schwerer Unfälle gefragt, wobei die schweren Krankheiten genau und abschließend definiert sind.
Das leisten die neuen Tarife:
Vital: Kann ohne Gesundheitsprüfung abgeschlossen werden und eignet sich besonders für junge Kunden oder Kunden mit geringfügigen Vorerkrankungen.
Balance: für preisorientierte Kunden, die trotzdem einen ausreichenden Versicherungsschutz suchen.
Comfort: Rundumschutz mit bis zu 50.000 Euro für kosmetische Operationen. Auch Schäden an Zahnersatz sind mitversichert. Die Bergungs-, Such- und Rettungskosten sind mit 100.000 Euro abgesichert.
Das ist neu in allen Tarifen:
Im Konzept „Comfort“ und „Comfort Plus“ kann zudem eine feste Summe von bis zu 15.000 Euro für bestimmte schwere Krankheiten wie Brustkrebs oder Gehirntumore vereinbart werden. Außerdem hat der Kunde mit der Besserstellungsklausel bei „Comfort“ und „Comfort Plus“ (Gliedertaxe) die Sicherheit, dass er im Schadenfall nicht schlechter abgesichert ist als im Vorvertrag.
Das auf Heilwesen-Haftpflichtfälle spezialisierte Insurtech Antevis mit Hauptsitz im französischen Lyon ist ab sofort auch im Deutschland aktiv. In Köln hat es einen Standort gegründet und bietet von dort aus nun eine digitale medizinische Bewertung von Fällen im Bereich der medizinischen Haftpflicht an. In naher Zukunft soll eine medizinische Rechnungsprüfung in diesem Feld folgen.
Die Leistungen richten sich an Einrichtungen, die im Rahmen der medizinischen Haftpflicht an der Bearbeitung von Personenschadenfällen beteiligt sind – unabhängig davon, ob es sich um Versicherungsakteure wie Makler, Verwalter, Versicherer sowie Rückversicherer oder um Akteure im Heilwesen handelt.
„Unser Ziel ist es, das Fallmanagement selbst für die in der Regel sehr umfangreichen Heilwesenfälle weitestgehend zu automatisieren“, so Bastian Beckers, Geschäftsführer von Antevis. „Daher sind unsere Leistungen alle digital aufgesetzt: von der Datenbeschaffung und -extraktion über die medizinische Bewertung bis zur medizinischen Rechnungsprüfung bei Haftpflichtfällen im Bereich Heilwesen.“
Die Haftpflichtkasse hat die Tarifstruktur in der privaten Haftpflichtversicherung vereinfacht und bietet nun drei statt bisher vier Produktlinien an: „Einfach Gut“, „Einfach Besser“ und „Einfach Komplett“.
Die wohl wichtigste Neuerung: Die Versicherungssummen in allen Produktlinien hat sie erhöht – und das deutlich: auf 25, 50 und 70 Millionen Euro. Außerdem gibt es eine Zufriedenheitsgarantie über alle Tarife hinweg.
Weitere wichtige Änderungen im Überblick:
Die Zurich Gruppe Deutschland hat die Prämien in der Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) um bis zu 12 Prozent gesenkt. Die Preissenkung gilt für alle Tätigkeiten – insbesondere in der Kernzielgruppe der kaufmännisch geprägten Berufsbilder. Gleichzeitig sagt Zurich eine Nettobeitragsgarantie bis 2025 zu.
Diese Prämiensenkung gilt auch für Studierende; für sie geht es monatlich um bis zu 10 Prozent nach unten. Und: Je nach Ausprägung der Tätigkeit wird die Absicherung gegen Berufsunfähigkeit auch in handwerklichen Berufen wie dem Berufsbild des Elektronikers um bis zu 12 Prozent günstiger.
Ein weiterer Pluspunkt für Neukunden seit Jahresbeginn: Zurich verschlankt die Online-Gesundheitsabfrage über Vermittler beim Abschluss von Neuverträgen und speckt den Fragenkatalog von 21 auf 12 Fragen ab. Das macht das Aufnahmeverfahren deutlich einfacher. Daneben erhalten Kunden im Rahmen des webbasierten automatisierten Underwritings eine unmittelbare Auskunft über die Risikoentscheidung.
Daneben bietet Zurich ihren Kunden im BU-Leistungsfall auf Wunsch einen kostenfreien Service über den bestehenden Kooperationspartner „Reintra“ an. Dieser ist ein auf medizinisch-berufskundliche Beratung spezialisiertes Unternehmen und unterstützt im Leistungsfall nicht nur bei der Kommunikation mit dem Versicherer und Behörden, sondern auch bei der Suche und Wahl der geeigneten Behandlung und Fachklinik. Darüber hinaus berät Reintra zu geeigneten Maßnahmen für den beruflichen Wiedereinstieg. An den vereinbarten Maßnahmen beteiligt sich die Zurich in Höhe von bis zu sechs Monatsrenten.
Das Insurtech Nexible hat eine neue Zahnzusatzversicherung in seine Produktpalette aufgenommen. Zu haben ist sie in drei Varianten: „Zahnerhalt-Schutz“, „Zahnerhalt-Schutz-Plus“ und „Zahn-Komplett-Schutz“ – mit einem jeweils unterschiedlichen Leistungsumfang.
Der Notwendigkeit einer jährlichen, professionellen Zahnreinigung kommen alle drei Leistungspakete nach: „Schon im Paket Zahnerhalt-Schutz werden Leistungen wie die professionelle Zahnreinigung, die Fissurenversiegelung, die Fluoridierung zur Zahnschmelzhärtung, oder die Beseitigung von Zahnbelägen mit 60 Euro jährlich bezuschusst“, erklärt Jonas Boltz, Geschäftsführer von Nexible.
Außerdem erhalten Kunden im Paket „Zahnerhalt-Schutz“ bis zu 100 Prozent Kostenerstattung für Einlagefüllungen (Inlays und Onlays), Kunststofffüllungen und Knirscherschienen. Jüngere Versicherungsnehmer profitieren von den günstigen Konditionen und erhalten den Schutz des kleinsten Pakets bereits für 7,90 Euro monatlich.
Im Paket „Zahnerhalt-Schutz-Plus“ sind zusätzlich Wurzel- und Parodontosebehandlungen enthalten. Alle Prophylaxe-Leistungen aus dem Basispaket sind hier zudem bis zur Gänze und ohne Begrenzung auf 60 Euro pro Versicherungsjahr mitversichert.
Das Paket „Zahn-Komplett-Schutz“ hingegen deckt nicht nur alle Leistungen aus „Zahnerhalt-Schutz-Plus“ ab, sondern auch Brücken, Kronen, Prothesen und Implantate. Für diese Maßnahmen erstattet Nexible bis zu 90 Prozent der Kosten bei privatärztlicher Versorgung und bis zu 100 Prozent der Kosten bei kassenärztlicher Versorgung.
Außerdem verzichtet Nexible auf starre Wartezeiten: „Insofern es sich also nicht um eine bei Vertragsschluss oder vor Versicherungsbeginn bereits angeratene oder begonnene Behandlung oder um bei Vertragsschluss fehlende und noch nicht dauerhaft ersetzte Zähne handelt, können die Leistungen direkt beansprucht werden“, so Boltz. Zudem gebe es in den Versicherungspaketen eine Leistungsstaffel, die die Leistungen in den ersten vier Vertragsjahren begrenze. Auf Gesundheitsfragen verzichtet Nexible ebenfalls.
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