Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten für eine breite Palette an Leistungen, die ihre Versicherten in Arztpraxen oder Krankenhäusern in Anspruch nehmen. Sie können jedoch vielmehr sein als ein reiner Kostenträger. Krankenkassen können als Gesundheitspartner agieren. „Unser Ziel ist es, Gesundheitskompetenz mehr in die Mitte der Gesellschaft zu bringen. Wird das Gesundbewusstsein gestärkt, erhöht sich die Lebensqualität insgesamt“, sagt Siegfried Isenberg, Fachbereichsleiter Vertriebspartner bei der IKK classic.
Für Deutschlands größte Innungskrankenkasse ist die Gesundheitsförderung ein zentrales Anliegen. Sie wird zielgruppengerecht aufbereitet, in unterschiedlichen Lebenswelten werden jeweils passende Maßnahmen gewählt. Die IKK classic setzt schon bei den ganz Kleinen an. „Wir arbeiten zum Beispiel mit Kitas zusammen. Hier geht es vor allem um Bewegung und gute Ernährung und darum, mit viel Spaß ein Bewusstsein und Selbstkompetenz für diese Themen zu entwickeln“, sagt Isenberg.
Bei den größeren Kindern kommen andere Themen hinzu. „In weiterführenden Schulen behandeln wir auch den Umgang mit Social Media mit dem Ziel, daraus resultierende psychische Belastungen der Jugendlichen zu vermeiden“, so Isenberg.
Frühzeitige Gesundheitsförderung ist prägend fürs Leben
Die Psychologin Dr. Christine Busch hält die frühzeitige Gesundheitsförderung für besonders wichtig. „Themen wie Bewegung, Ernährung, Gesundheit werden damit schon in Kindheitstagen zur Gewohnheit aufgebaut. Und Gewohnheiten werden so schnell nicht wieder unterbrochen“, so die Dozentin am Institut für Psychologie der Universität Hamburg. Zudem werden über Kitas und Schulen auch Kinder eher bildungsferner Haushalte erreicht, wo Gesundheitsschutz häufig kaum eine Rolle spielt.
Betriebliche Gesundheitsförderung mit Bonus
Als Gesundheitspartner hat die IKK classic aber nicht nur die Heranwachsenden im Blick. Ihr betriebliches Gesundheitsmanagement ist ein gern genutztes Angebot. Ziel ist es, die Mitarbeitenden zu stärken, Belastungen zu reduzieren und Strukturen zu verbessern. Das sorgt für weniger Stress und Ausfälle – und gleichzeitig für mehr Energie und Zufriedenheit.
Ein IKK-Gesundheitsmanager analysiert zusammen mit der Betriebsleitung und unter Einbeziehung der Belegschaft, welche Methoden geeignet sind, um den Gesundheitsschutz im Unternehmen zu verbessern. Das betrifft zum einen Arbeitsbedingungen und -abläufe. Schon höhenverstellbare Arbeitsplätze können manchmal einen wichtigen Beitrag zur Gesundheit der Mitarbeitenden liefern. Zum anderen werden gezielte Trainings und Seminare angeboten in den Bereichen Bewegung, Ernährung, Stressmanagement, Teamentwicklung und Suchtprävention.
Ähnlich wie in Kitas und Schulen werden auch in Betrieben Menschen erreicht, die als Einzelpersonen für eine gesundheitliche Förderung nur schwer zu begeistern sind. „Im Kollektiv ist die Motivation zum Mitmachen höher. Insbesondere, wenn auch der Chef oder die Chefin sich beteiligt“, sagt Isenberg. Als zusätzlichen Ansporn gibt es für Versicherte der IKK classic einen Bonus von 150 Euro, und der Betrieb erhält 500 Euro, wenn mindestens drei Versicherte der IKK classic teilnehmen.
Gesundheitsmanagement steigert Firmenattraktivität
Für das Unternehmen ist der Bonus jedoch nur das I-Tüpfelchen. „Gesundheitsmanagement liefert einen wichtigen Beitrag für ein gutes Betriebsklima. Wenn sich der Arbeitgeber um die Gesundheit seiner Belegschaft kümmert, macht das etwas mit der Firma und führt häufig zu Effizienzsteigerungen“, sagt Isenberg. Letztlich bleibt das Team länger arbeitsfähig, arbeitet motivierter und fühlt sich mit dem Unternehmen verbunden.
„Darüber hinaus zeigt eine Studie der Initiative Gesundheit & Arbeit, dass systematische betriebliche Gesundheitsförderung die Arbeitgeberattraktivität erhöht“, sagt Busch. Eine gute Voraussetzung, um Fachkräfte zu gewinnen und zu binden.
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