Run-off

Bafin-Chef Hufeld spricht sich gegen Verkaufsverbot für Bestände aus

Sollte man es den Versicherern verbieten, ihre Bestände zu verkaufen? Einige Politiker und Gewerkschafter, darunter Verdi-Chef Bsirske, finden ja. Der oberste Finanzaufseher, Felix Hufeld, ist nicht dieser Ansicht.
© dpa/picture alliance
Felix Hufeld, Präsident der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin), am Rande einer Pressekonferenz in Frankfurt am Main.

Frank Bsirske, Chef der Gewerkschaft Verdi, hat sich dafür ausgesprochen, den möglichen Verkauf der Lebensversicherungsbestände der Generali an einen externen Abwickler zu stoppen.

Felix Hufeld, Chef der Finanzaufsichtsbehörde Bafin, hält einen Verkaufsstopp dagegen für unnötig. Dafür gebe es keinen Grund, meint Hufeld im Gespräch mit dem „Manager Magazin“.

Der Verkauf von Beständen sei kein Verrat am Kunden, sondern eine „legitime unternehmerische Entscheidung“, so der oberste Finanzaufseher. Für die Kunden müsse die Bestandsübertragung auch nicht notwendigerweise schlecht sein – insbesondere dann, wenn der Versicherer nicht allzu stark da stehe.

Mehr zum Thema

Ergo verwaltet Bestände künftig gemeinsam mit IBM über Run-off-Plattform

Wohin die 6 Millionen klassischen Lebensversicherungsverträge des Versicherers Ergo ziehen, ist nun klar. Die Bestandsverwaltung…

Generali will Entscheidung „sehr bald“ fällen

Die Generali möchte „sehr bald“ die Entscheidung fällen, wann und wie sie sich von ihrer…

Verdi kritisiert Verkaufspläne für Generali Leben scharf

„Wir fordern die Politik auf, nicht zuzulassen, dass ein zentraler Bestandteil der betrieblichen und privaten…

Teilen:
Nicht verpassen!

Pfefferminzia.pro

Eine Plattform, die liefert: aktuelle Informationen, praktische Services und einen einzigartigen Content-Creator für Ihre Kundenkommunikation. Alles, was Ihren Vertriebsalltag leichter macht. Mit nur einem Login.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Pfefferminzia