Dieses Jahr im Mai wird Daimler einen neuen Vorstandsvorsitzenden ernennen und Dieter Zetsche in den Ruhestand ziehen lassen. Die Trauer wird sich beim baldigen Ex-Chef aber wohl in Grenzen halten – es stehen ihm Rentenzahlungen in Höhe von mindestens 1,05 Millionen Euro zu.
Aber: „Darüber hinaus können weitere Ansprüche entstehen“, sagte ein Daimler-Sprecher der Deutschen Presse-Agentur. Er bestätigte damit einen Bericht der Bild (kostenpflichtig). Denn als Führungskraft von Daimler habe Zetsche auch Anspruch auf einen jährlichen Kapitalbaustein aus dem aktuellen Altersvorsorgesystem. „Der für Dieter Zetsche zurückgestellte, seit 2013 eingefrorene Kapitalbetrag, würde rechnerisch zu einer zusätzlichen jährlichen Rente von circa 500.000 Euro führe können“, zitiert die Stuttgarter Zeitung den dpa-Bericht.
Zudem kommt wohl eine Betriebsrente hinzu, die Zetsche zusteht, wenn er, wie erwartet, nach seinem Renteneintritt in den Aufsichtsrat des Unternehmens wechselt. Sollte das passieren, müsse neu kalkuliert werden, so der Sprecher weiter.
Zetsche wird nach seinem Rücktritt aus dem Vorstandssessel vom bisherigen Entwicklungschef Ola Källenius abgelöst. Seine Rente erhält er wohl ab dem Jahr 2020.
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