Die Fondsgesellschaft DWS nimmt ihren alten Markennamen Deutsche Asset Management, oder kurz Deutsche AM, wieder an. Das teilt die Deutsche-Bank-Tochter mit. Demnach wolle sie den Namen nun als „neue globale Markenidentität“ führen.
Die Maßnahme erklärt sie mit den üblichen, vollmundigen Worten. Die neue Dachmarke spiegele „globale Wachstumsambitionen wider“, heißt es dann. Sie stärke die internationale Wiedererkennbarkeit und unterstütze die Positionierung als „Gateway to Europe“ für globale Investoren.
So innovativ das alles klingen mag – im Grunde dreht die Investmentgesellschaft das Rad zurück. Schon 2013 hatte sie den Namen DWS abgelegt und sich dann in Deutsche Asset & Wealth Management umbenannt. Später ließ sie das „Wealth“ weg und hieß: Deutsche Asset Management. Den Namen ließ sie jedoch Anfang 2018 wieder fallen, um als DWS an die Börse zu gehen. Wo sie heute noch ist, und wo der Name DWS Group vorerst erhalten bleiben soll.
DWS-Chef Stefan Hoops deutet an, dass der neue, alte Name noch bekannt ist: „Mit Deutsche Asset Management bauen wir auf eine Markenidentität, die international erkannt wird und bei unseren institutionellen Kunden weltweit bereits gut positioniert ist. Die Nutzung dieser Dachmarke ist ein klares Signal an unsere Kunden: Als globaler Vermögensverwalter mit tiefen europäischen Wurzeln, Größe und treuhänderischer Unabhängigkeit unterstützen wir sie mit Fokus, Disziplin und weltweiter Expertise bei ihren langfristigen Zielen.“
Doch die anderen Marken DWS, Xtrackers (ETFs und andere passive Fonds) und RREEF (Immobilien) sollen ebenso wenig verschwinden wie die Fondsnamen. Vielmehr will Hoops deren Identität und Charakter erhalten und sie lediglich unter dem neuen Dach bündeln. Ab November sollen sie den Zusatz „by Deutsche Asset Management“ tragen.
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