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Der teuerste Teil des Maklertags steht in keinem Kalender. Er versteckt sich in den Übergängen. Eine Anfrage kommt per Mail, der Kunde wird im Maklerverwaltungsprogramm gesucht, der Vertrag herausgesucht, der Kontext aus mehreren Nachrichten aus verschiedenen Systemen zusammengetragen, das Ergebnis von einem System ins nächste übertragen. Jedes einzelne Werkzeug funktioniert für sich. Die Zeit verschwindet dazwischen.
Genau hier liegt ein Missverständnis, das viele Digitalisierungsversuche ausbremst. Der Markt bietet heute für fast jeden Einzelschritt ein KI-Werkzeug an. Eines liest Dokumente aus, eines verbessert die E-Mail, eines nimmt Anrufe entgegen. Jeder Schritt wird schneller, und trotzdem wird der Tag nicht leichter. Weil zwischen den Werkzeugen weiterhin der Makler sitzt, der die Ergebnisse einsammelt, prüft und weiterreicht. Ein Teil der gewonnenen Zeit geht sofort wieder verloren, weil nun noch mehr Werkzeuge nebeneinander verwaltet werden wollen.
Der eigentliche Hebel liegt deshalb nicht im schnelleren Einzelschritt, sondern im durchgängigen Vorgang. Die Frage ist nicht, wie sich das Schreiben einer Mail beschleunigen lässt. Die Frage ist, wie ein Kundenanliegen von der ersten Nachricht bis zum Ergebnis läuft, ohne dass es unterwegs jemand von Hand zusammenbaut.
Modus setzt genau an dieser Stelle an, als operative Schicht über den bestehenden Systemen. Modus ersetzt weder das Maklerverwaltungsprogramm noch Outlook, sondern legt sich darüber und verbindet, was heute getrennt ist. E-Mail, WhatsApp, Telefon und Dokumente laufen in einem Eingang zusammen. Modus erkennt, worum es geht, verknüpft automatisch den passenden Kunden- und Vertragskontext und macht aus eingehender Kommunikation strukturierte Vorgänge mit Zuständigkeiten, Prioritäten und konkreten Handlungsvorschlägen.
Was das konkret bringt, zeigt ein alltäglicher Vorgang. Eine Adressänderung für alle laufenden Verträge kostet klassisch zwischen 10 und 25 Minuten: Mail lesen, Kunden suchen, Verträge heraussuchen, Follow-ups bei Kunden und Versicherern, bestätigen, dokumentieren. Liegt der Vorgang bereits strukturiert vor, sinkt der Aufwand auf ein bis zwei Minuten. Doch die Adressänderung ist nur eines von vielen Beispielen. Dasselbe Muster findet sich in nahezu allen operativen Abläufen eines Maklerbetriebs. Bei einer Angebotsanfrage müssen Informationen aus E-Mails, Dokumenten und bestehenden Verträgen zusammengeführt, fehlende Angaben eingeholt und Risiken strukturiert erfasst und die Angebotsanfrage für den Versicherer vorbereitet werden. Im Schadenfall gilt es, Meldungen, Fotos und Dokumente zusammenzuführen, den Vorgang sauber zu dokumentieren und die Kommunikation mit Kunde und Versicherer zu koordinieren. Auch Vertragsänderungen, Kündigungen, Policierungen sowie die Vor- und Nachbereitung von Kundenterminen folgen immer demselben Prinzip: Informationen suchen, Kontext herstellen, Arbeit strukturieren und anschließend ausführen.
Genau hier setzt Modus an. Die KI unterstützt nicht nur einzelne Arbeitsschritte, sondern orchestriert den gesamten Vorgang, vom ersten Eingang über die Kontextaufbereitung bis zur Antwort, Dokumentation und nächsten Aufgabe. Über einen Arbeitstag summiert sich das. In unserem eigenen Maklerbetrieb gewinnen wir dadurch je nach Rolle ein bis zwei Stunden pro Mitarbeiter und Tag zurück. Nicht in einem einzelnen Prozess, sondern über Dutzende kleiner Vorgänge hinweg. Diese Zeit fließt heute in Beratung, Kundenbetreuung und Neugeschäft. Gleiches Team, gleicher Eingang, deutlich mehr Output.
Diese Struktur bildet zugleich die Grundlage für den nächsten Entwicklungsschritt. Wenn eingehende Kommunikation automatisch erkannt, verstanden und mit dem richtigen Kontext verknüpft wird, können künftig komplette Prozesse vorbereitet oder weitgehend ausgeführt werden, von der Angebotsaufnahme über die Schadenbearbeitung bis zur Vor- und Nachbereitung von Kundenterminen. Modus entwickelt sich damit von einer intelligenten Arbeitsoberfläche zu einer operativen KI-Schicht, die Maklerprozesse Ende-zu-Ende unterstützt. Durchgängig bedeutet dabei nicht unkontrolliert: Alle beteiligten Systeme arbeiten auf derselben Datengrundlage, jeder Schritt bleibt transparent und wird geprüft und freigegeben.
Denn im Maklerbüro trägt jeder Schritt Verantwortung. Deshalb bereitet die KI vor, und der Makler gibt frei. Jeder Vorgang bleibt auf einer Zeitachse nachvollziehbar, von der eingehenden Nachricht bis zur freigegebenen Antwort. So gehören Tempo und Sicherheit zusammen, statt sich auszuschließen.
Am Ende ist es eine einfache Verschiebung der Perspektive. Der größte Hebel im Maklerbüro liegt nicht im nächsten Werkzeug, sondern in der Ebene dazwischen. Wer die Übergänge schließt, gewinnt genau die Stunden zurück, die dort heute Tag für Tag verschwinden. Das Ergebnis ist nicht nur mehr Effizienz. Es bedeutet vor allem mehr Kapazität für das, was Wert schafft: bessere Beratung, schnellere Angebotsprozesse, höhere Servicequalität und letztlich mehr Geschäft, ohne die Organisation im gleichen Maß wachsen zu lassen.
“Wir betreiben selbst ein Maklerbüro. Die Zeit ging bei uns nie in der Beratung verloren, sondern in den Wegen zwischen unseren Systemen. Genau die haben wir geschlossen.” Daniel Dierkes, Gründer von Modus (SureIn GmbH)
>>Wer sich selbst ein Bild von Modus machen möchte, kann die Lösung hier live erleben: https://www.usemodus.io/.
Modus ist eine Marke der SureIn GmbH.
Daniel Dierkes ist Geschäftsführer und Mitgründer des Gewerbemaklers SureIn. Er beschäftigt sich mit der Frage, wie Prozessautomatisierung und KI die Arbeit von Versicherungsmaklern verändern und welche Chancen sich daraus für die Branche ergeben.
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