Viele haben Pläne und Träume für ihren Ruhestand. Wenn es aber um die finanzielle Planung geht, ist man schnell überfordert. Professionelle Ruhestandsplanung wird aufgrund steigender Lebenserwartung immer wichtiger.
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Der ehemalige Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) regt an, dass besonders hohe gesetzliche Renten gedeckelt werden. Mit dem gesparten Geld könne man ärmeren Menschen mehr zahlen.
Das ist zunächst eine sehr SPD-übliche Forderung. In zweiter Linie wäre es ein kleiner Schritt in Richtung Einheitsrente: Alle Menschen zahlen nach Einkommen in die Rentenkasse ein, und als Rentner bekommen sie (grundsätzlich) dieselbe Rente. Ein Konzept, das wir auch mit Volkswirt Sven Ebert vom Flossbach von Storch Research Institute in unserem Podcast besprochen haben.
Seinen Vorschlag lieferte Lauterbach in der ARD-Sendung „Caren Miosga“ am 22. März ab. Darin geht es ihm offenbar nicht nur um die reine Höhe der Rente. Er weist auch darauf hin, dass Menschen mit höheren Einkommen länger leben als ärmere. In keinem anderen Land in Europa hänge die Lebenserwartung derart stark am Einkommen wie in Deutschland, meint er.
Hohe Renten sind demnach also nicht einfach nur höher, sie laufen auch länger. Deshalb sei es auch ungerecht, das Renteneintrittsalter für alle zu erhöhen. Dann hätten nämlich manche fast gar nichts mehr von ihrer Rente.
Das aktuelle auf das sogenannte Äquivalenzprinzip ausgerichtete System findet Lauterbach unfair. „Wir brauchen eine Progression in unserem Rentensystem“, sagt er und erklärt: „Diejenigen, die gut verdienen, zahlen viel ein. Sie haben eine sehr hohe Lebenserwartung, beziehen daher die Rente deutlich länger als die ärmeren. Daher sollten die Rentenwerte dort etwas abgeregelt werden.“ Somit könnten wir uns die Rente insgesamt länger leisten und für die Geringverdiener was verbessern. Denn die lebten nur so kurz in Rente.
Und dann spitzt er zu, um zu verdeutlichen: Da sind Akademiker, die 35 Jahren einzahlen, um dann 20 Jahre Rente zu beziehen. Und andere zahlen fast 50 Jahre ein, haben aber nur sieben Jahre was von ihrer Rente, weil sie nur bis 72 leben. Lauterbach: „Das kann doch nicht richtig sein.“
Mit im Studio saß auch Kanzleramtschef Thorsten Frei von der CDU. Der pflichtete zunächst artig bei, dass die Rente gerecht sein muss. Ganz klar. Direkt zu Lauterbachs Vorschlag sagte er aber nichts. Die von der Regierung eingesetzten Rentenkommission werde noch ihre Vorschläge liefern. Geduld also, womit auch so zu rechnen war.
Frei wieß darauf hin, wie unterschiedlich Berufe sind, psychisch, physisch und auch von der Dauer. Das mache es so schwierig, wenn die Lebenserwartung im Durchschnitt steigt, und das Renteneintrittsalter, ebenfalls im Durchschnitt, hinterherkommen muss. „Ich glaube, dass wir insgesamt mehr Flexibilität brauchen“, folgert Frei daraus. Man sollte sich nicht an Beitragsjahren, sondern an echten Arbeitsjahren orientieren.
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