Franke und Bornberg verschärft Rating

Das sind die besten Risikolebensversicherungen 2026

Das Analysehaus Franke und Bornberg hat sein Rating für Risikolebensversicherungen überarbeitet. 46 Tarife von 15 Versicherern landen in der Spitzengruppe.
Junge Famiilie: Das Analysehaus Franke und Bornberg hat sein Rating für Risikolebensversicherungen überarbeitet.
© senivpetro/Freepik
Junge Famiilie: Das Analysehaus Franke und Bornberg hat sein Rating für Risikolebensversicherungen überarbeitet.

Franke und Bornberg hat das Rating für Risikolebensversicherungen aktualisiert, dabei einige Punkte neu gewichtet und einzelne Kriterien anders bewertet. So haben sich die Analysten beispielsweise das Kriterium zum Verzicht auf Leistungsausschlüsse bei Terrorakten sowie ABC-Waffen und ABC-Stoffen vorgenommen. „Die bisherige Bewertungssystematik spiegelte die veränderte Risikolage und aktuelle Marktentwicklungen nicht mehr angemessen wider“, heißt es.

Darüber hinaus hat Franke und Bornberg die Gewichtungen verschiedener Kriterien neu kalibriert. „Kriterien, die heute bei nahezu allen Tarifen gut abschneiden, sagen wenig darüber aus, was einen Tarif wirklich besser macht. Indem wir solche Kriterien niedriger gewichten, rücken wir die Unterschiede in den Vordergrund, auf die es für Vermittler und Kunden tatsächlich ankommt“, sagt Philipp Wedekind, Leiter Ratings Vorsorge und Nachhaltigkeit bei Franke und Bornberg.

Das Ergebnis des Ratings: Franke und Bornberg hat 248 Tarifkombinationen von 55 Versicherern anhand von 36 Kriterien untersucht. 15 Versicherer erhalten die Höchstnote FFF+. Mehr als ein Drittel aller untersuchten Tarifkombinationen erreichen mindestens die Note FFF.

>> Hier geht es zu den konkreten Rating-Ergbenissen

Wer in der Spitzengruppe fehlt, scheitert häufig an folgenden Punkten:

  • Fehlende Verlängerungsoptionen
  • Lücken bei Zusatzleistungen wie Kinder-Bonus, Sofortleistung und erhöhten Leistungen bei Unfalltod oder Tod im Ausland.

„Das Qualitätsniveau in der Risikolebensversicherung ist insgesamt erfreulich. Aber gute Bedingungen sind kein Selbstläufer – sie entstehen dort, wo Versicherer den Hinterbliebenenschutz konsequent zu Ende denken und nicht bei der marktüblichen Mindestlösung stehenbleiben“, sagt Michael Franke, Gründer und Geschäftsführer des Analysehauses.

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Autorin

Karen

Schmidt

Karen Schmidt ist seit Gründung von Pfefferminzia im Jahr 2013 Chefredakteurin des Mediums.

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