Franke und Bornberg hat das Rating für Risikolebensversicherungen aktualisiert, dabei einige Punkte neu gewichtet und einzelne Kriterien anders bewertet. So haben sich die Analysten beispielsweise das Kriterium zum Verzicht auf Leistungsausschlüsse bei Terrorakten sowie ABC-Waffen und ABC-Stoffen vorgenommen. „Die bisherige Bewertungssystematik spiegelte die veränderte Risikolage und aktuelle Marktentwicklungen nicht mehr angemessen wider“, heißt es.
Darüber hinaus hat Franke und Bornberg die Gewichtungen verschiedener Kriterien neu kalibriert. „Kriterien, die heute bei nahezu allen Tarifen gut abschneiden, sagen wenig darüber aus, was einen Tarif wirklich besser macht. Indem wir solche Kriterien niedriger gewichten, rücken wir die Unterschiede in den Vordergrund, auf die es für Vermittler und Kunden tatsächlich ankommt“, sagt Philipp Wedekind, Leiter Ratings Vorsorge und Nachhaltigkeit bei Franke und Bornberg.
Das Ergebnis des Ratings: Franke und Bornberg hat 248 Tarifkombinationen von 55 Versicherern anhand von 36 Kriterien untersucht. 15 Versicherer erhalten die Höchstnote FFF+. Mehr als ein Drittel aller untersuchten Tarifkombinationen erreichen mindestens die Note FFF.
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„Das Qualitätsniveau in der Risikolebensversicherung ist insgesamt erfreulich. Aber gute Bedingungen sind kein Selbstläufer – sie entstehen dort, wo Versicherer den Hinterbliebenenschutz konsequent zu Ende denken und nicht bei der marktüblichen Mindestlösung stehenbleiben“, sagt Michael Franke, Gründer und Geschäftsführer des Analysehauses.
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