Die Analysten aus dem Institut für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) befassen sich in einer aktuellen Studie mit sogenannten Alternativen Investments (AI) in der Altersvorsorge. Darunter verstehen Investmentfachleute jene Geldanlagen, die nicht an geregelten Finanzmärkten gehandelt werden. Die altbekannten Aktienfonds, speziell börsengehandelte Indexfonds (ETFs) fallen also nicht darunter.
Was also sonst? Die IVFP-Leute um Geschäftsführer Andreas Kick teilen alternative Anlagen in fünf Kategorien ein:
Allein diese Liste zeigt, wie vielfältig die Anlagen sind. Umso schwerer lassen sie sich miteinander vergleichen. Doch einige spezielle Eigenheiten haben sie alle gemein:
Und wie kommen die Anlagen in die Policen? Über Alternative Investmentfonds (AIF). Zu denen gehören auch die sogenannten European Long Term Investment Funds (Eltif). Die sollten extra Schub bekommen, indem die Europäische Union (EU) die Einstiegsregeln für Privatanleger aufweichte und Barrieren senkte (mehr dazu lesen Sie hier). Das Projekt bekam den klingenden Namen Eltif 2.0. Ein Riesenerfolg geht zwar anders, aber die Zahl der Produkte nimmt immerhin zu. Auch wir fragten bereits in der Branche herum, welche Versicherer schon in Eltifs machen.
Ähnlich geht nun also auch das IVFP vor, indem es in der Studie beschreibt, welche Versicherer schon welche Alternativen Anlagen am Start haben. Und wo. Wir wollen hier die Anbieter, Produkte und Kategorien wiedergeben:
Mehr Details finden Sie im Blogbeitrag des IVFP hier.
Geht es nach den Studienautoren, sind die Produkte erst der Anfang. „Es ist zu erwarten, dass weitere Anbieter nachziehen – insbesondere im Bereich fondsgebundener Renten- und Lebensversicherungen“, schreiben sie. Und dann schieben sie die frohe Kunde für Kunden nach: „Mit wachsender Erfahrung, größerem Anlagevolumen und standardisierten Prozessen dürften die Lösungen kosteneffizienter und damit preislich attraktiver werden. Gelingt zugleich ein verlässliches Liquiditätsmanagement und die Befähigung des Vertriebs für diese noch ‚neue‘ Anlageklasse, hat sie das Potenzial, sich als fester Baustein moderner Altersvorsorge zu etablieren.“
Vermittlern geben sie außerdem vier Kriterien an die Hand, über die die Produkte zu prüfen sind:
Die gesamte Studie heißt „Alternative Investments im Aufbruch – Ein umfassender Marktüberblick zu AIFs und ELTIFs im Versicherungsmantel“ und ist kostenpflichtig hier bestellbar.
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