Die Median-Gesamtvergütung von Akuarinnen und Aktuaren liegt 2025 bei 90.200 Euro. Besonders hoch sind die Vergütungen dieser Berufsgruppe in der Finanzbranche und im Bundesland Bayern.
Zu diesen Ergebnissen gelangt eine Online-Befragung der Deutschen Aktuarvereinigung (DAV). Knapp 2.000 Mitgliederinnen und Mitglieder haben daran teilgenommen. Das Medianeinkommen liegt damit 20 Prozent höher als bei der letzten DAV-Studie aus dem Jahr 2017.
Knapp drei Viertel der Befragten gaben an, mit ihrem Gesamtpaket aus Gehalt und Nebenleistungen zufrieden zu sein. Flexible Arbeitszeitmodelle, hybride Arbeitsformen und eine betriebliche Altersversorgung (bAV) zählen laut der Umfrage zu den wichtigsten Rahmenbedingungen im Berufsalltag.
Ein weiteres zentrales Ergebnis der Umfrage: Etwa 45 Prozent der Aktuare erwarten, dass künstliche Intelligenz (KI) ihre berufliche Tätigkeit stark verändern wird. Gleichzeitig sehen viele Befragte noch einen Mangel an entsprechenden Aus- und Weiterbildungsangeboten.
Die DAV plant, ab Anfang 2026 ein verpflichtendes Grundwissenfach „Data Science und KI“ in der Ausbildung einzuführen. Parallel konzipiert das DAV-Team unterschiedliche Weiterbildungsangebote.
Mit ihrem Gehalt und den Arbeitsbedingungen sind Aktuare in diesem Jahr also zufrieden, mit der Arbeit der Rentenkommission jedoch nicht (Pfefferminzia berichtete).
„Die Rentenkommission muss schnell eingesetzt werden. Es gilt, jetzt zu handeln, damit wir unseren Kindern auch beim Thema Alterssicherung noch in die Augen schauen können“, so die DAV-Vorsitzende Susanna Adelhardt. Die Aktuare fordern drei Maßnahmen:
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