Das Sommerwetter in Deutschland, vor allem im Norden, zeigt sich auch 2025 wieder unbeständig. Kein Wunder also, dass sich viele Menschen für einen Urlaub im Ausland entscheiden. Doch mit dem Reisefieber kommen auch neue Unsicherheiten, ob durch Krankheit, Flugausfälle oder Gepäckverlust.
Die Experten des Konzerns Versicherungskammer warnen: „Über die richtige Absicherung auf Reisen kursieren viele Mythen.“ Einer der häufigsten Irrtümer sei, dass die gesetzliche Krankenversicherung im Ausland ausreichend Schutz biete.
Das stimmt nur teilweise: In einigen Ländern deckt sie eine medizinische Grundversorgung ab, oft aber nur in akuten Notfällen. Spezielle Behandlungen oder ein Rücktransport nach Deutschland sind in der Regel nicht enthalten, so die Experten.
Auch die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz bestätigt: „Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt keine Kosten für den Rücktransport nach Deutschland.“ Behandlungen außerhalb der EU oder in Ländern ohne bilaterale Abkommen müssen Versicherte oft komplett selbst bezahlen.
Eine Reisegepäckversicherung klingt nützlich, ist aber in vielen Fällen überflüssig. Laut Hanseatic Bank ersetzt sie meist nur den Zeitwert des verlorenen Gepäcks und greift nicht, wenn es unbeaufsichtigt war oder der Verlust grob fahrlässig verursacht wurde.
Außerdem haften Fluggesellschaften im Rahmen internationaler Abkommen oft bis zu rund 1.600 Euro, allerdings nur mit Nachweisen wie Belegen oder Quittungen. Wer zusätzlich durch eine Hausratversicherung abgesichert ist, braucht diese Police also meist nicht.
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