Die Qualität in der Tierhalterhaftpflicht-Versicherung steigt. Anspruchsvolle Mindeststandards liefern die Blaupause für weitere Fortschritte. Zu diesem Fazit gelangen die Analysten von Franke und Bornberg in einem aktuellen Rating.
Für bessere Tarife in der Tierhalterhaftpflicht-Versicherung sorgt auch der steigende Wettbewerb. Denn die Zahl der Anbieter von Haftpflichtschutz für Tierhalter wächst stetig. Ein riesiger Qualitätsschub zeichne sich jedoch bislang nicht ab, so Michael Franke, geschäftsführender Gesellschafter von Franke und Bornberg: „Verbesserungen wie die Neuwertentschädigung finden nur schrittweise Eingang in die Bedingungswerke. Je neuer ein Tarif, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit für Top-Leistungen. Wer heute eine Haftpflichtversicherung für sein Tier abschließen will, findet bessere Leistungen als noch vor einem Jahr.“
Dennoch gibt es einen Wermutstropfen: Noch immer sind 40 Prozent der Tierhalterhaftpflicht-Tarife nur befriedigend oder schlechter. Dabei kostet ein guter Versicherungsschutz weniger als 10 Euro im Monat.
Für dieses Fazit nahmen die Analysten von Franke und Bornberg 307 Tarife von 87 Gesellschaften unter die Lupe. Für eine treffsichere Bewertung trennt das Rating wie schon im vergangenen Jahr nach Tierhalterhaftpflicht-Schutz für Hunde und Pferde.
Viele Mindeststandards für Bestnoten sind in beiden Gruppen gleich. Die Analysten prüften in der Hundehalter-Haftpflicht 35 und in der Pferdehalter-Haftpflicht 37 Kriterien.
Auf der Suche nach den besten Haftpflichtversicherungen für Hundehalter analysierte Franke und Bornberg 173 Tarife. Die Zahl der Anbieter stieg gegenüber dem Erst-Rating von 83 auf 87 Gesellschaften. Fortschritte gab es auch in der Qualität.
Punktabzüge gibt es häufig, weil Versicherer Schäden an gemieteten oder geliehenen beweglichen Sachen und am Inventar der Reiseunterkunft nicht oder nur unzureichend versichern.
Auch die Aspekte Forderungsausfalldeckung, Neuwertentschädigung sowie Leistungen für geschädigte Figuranten zeigen bei schlechteren Tarifen oft Schwächen.
Die sogenannte Versehensklausel regelt den Umgang mit versehentlichen Verletzungen einer vertraglichen Obliegenheit. Weniger Punkte erhalten Tarife, die in diesen Fällen nicht oder nur eingeschränkt zahlen.
Welche Versicherer die besten Pferdehalter-Haftpflicht-Tarife anbieten und wie viel eine gute Tierhalterhaftpflicht-Versicherung kostet, erfahren Sie auf der zweiten Seite.
Das Tierhalterhaftpflicht-Rating für Pferdehalter analysiert 134 Tarife von 74 Anbietern. Im Jahr 2024 waren es nur 71 Versicherer. Hier zeigten sich ebenfalls Fortschritte gegenüber dem Vorjahr:
Ein spezieller Aspekt in der Pferdehalter-Haftpflicht sind beispielsweise Mietsachschäden an Transportanhängern, Kutschen und Schlitten sowie Mitversicherung von Jungtieren und Fohlen für mindestens zwölf Monate. Die Rating-Kriterien bleiben in beiden Gruppen unverändert.
Schwächere Tierhalterhaftpflicht-Tarife Pferd scheitern an Kriterien wie:
Unter Besitzstandsgarantie verstehen die Analysten, dass Kunden nach einem Versichererwechsel in keinem Punkt schlechter gestellt werden als zuvor.
Die Rasse bestimmt den Preis einer Hundehalter-Haftpflichtversicherung.
Für Pferde gibt es keine Preisunterschiede. Hier beginnt ein guter Schutz aus Sicht der Analysten bei 110 Euro jährlich.
Wie die Analysten von Franke und Bornberg die Ratings bei Hund- und Pferdehalter-Haftpflichtversicherungen im Detail verteilt haben, finden Sie hier.
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