Viele haben Pläne und Träume für ihren Ruhestand. Wenn es aber um die finanzielle Planung geht, ist man schnell überfordert. Professionelle Ruhestandsplanung wird aufgrund steigender Lebenserwartung immer wichtiger.
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Wie sieht eigentlich der ideale Altersvorsorge-Mix aus, als Mischung aus ETFs, Aktien, Fonds und Versicherungen? Und was spricht für und gegen die einzelnen Produkte? Über diese Fragen diskutierten Branchen-Teilnehmer beim MCC-Kongress Zukunftsmarkt Altersvorsorge. Bei einer Podiumsdiskussion mit dem Wirtschaftsweisen Martin Werding als Moderator, gaben die folgenden Expertinnen und Experten ihre Einschätzung dazu ab:
Aus der Sicht von Tenhagen müsse sich der Staat darum kümmern, dass Leute mit kostengünstigen Produkten Vorsorge betreiben können.
„Das Langlebigkeitsrisiko abzudecken, ist das Merkmal von Rentenversicherungen, was niemand sonst kann. Dann müssen die Anbieter aber auch Produkte anbieten, die so gestaltet sind, dass sie attraktiv sind und dass die Leute sie abschließen“, so Tenhagen.
„Als die Riester-Verträge Anfang des Jahrtausends eingeführt wurden, hat man gesagt, dass es Millionen von Riester-Kunden gibt, die sich dann bei anderen Versicherern aussuchen können, wer ihnen ein günstigeres Angebot macht, und eine günstigere Verrentung anbietet“, kritisiert Tenhagen. Diese Angebote gebe es für die meisten Personen bis heute nicht.
Daher fordert der Finanztip-Chef: „Wir wollen kostengünstige Angebote für die Altersvorsorge. Das heißt für uns, Stand heute, ETFs für die Altersvorsorge erlauben und den Leuten die Möglichkeit geben, sich diese auch in einem Auszahlplan auszahlen lassen zu können“. Bisher war diese Variante nicht möglich.
„Auch bei Fonds kann man eine bestimmte Risikovorsorge treffen“, fügt Cvetelina Todorova hinzu. Das war auch so im vergangenen Gesetzesentwurf vorgesehen. „Das ist eine Idee, die wir schon lange hatten, dass man bei Fonds für die Altersvorsorge nur bis zur Risikoklasse 5 geht“.
Die Expertin hält gesetzliche Vorgaben für vernünftig. Todorova glaubt, dass diese Diskussion auch in Bezug auf die Einzelaktie in der parlamentarischen Debatte weitergeführt worden wäre. Und ergänzt: „Wir sehen, dass in anderen Ländern mehr zugelassen wird. Aber ich sehe uns jetzt nicht an dem Punkt, an dem wir sagen: Bis jetzt haben wir gar nichts erlaubt und jetzt könnt ihr alles machen, was ihr wollt. Mal sehen, wie dieses Thema jetzt von der neuen Regierung aufgegriffen wird.“
Das Zinsumfeld habe sich aktuell verbessert und es könne zu einer Renaissance von Versicherungslösungen im Altersvorsorge-Mix kommen, sagt Martin Werding. Allerdings sei es kein vernünftiger Ansatz für die Altersvorsorge, nur die Sicherheit zu betonen.
Wo die Vorteile von Versicherungen im Vergleich zu anderen Podukten im Altersvorsorge-Mix liegen, erfahren Sie auf der folgenden Seite.
Für viele Kunden sei der Sicherheitsaspekt bei Versicherungen aber wichtig, betont Moritz Schumann: „Wenn ich mit einem Versicherer einen Vertrag abschließe, muss er diesen Anspruch auch erfüllen. Aus einem Fonds kommen Anbieter deutlich schneller heraus“.
Auch die Sicherheit vor Schwankungen sei bei Versicherungen größer als bei anderen Altersvorsorge-Produkten: „Es ist schön zu wissen, einige Prozent Rendite pro Jahr zu erwirtschaften, das ist das eine. Aber in der Praxis auch einmal damit zurechtzukommen, wenn der Markt um 40 Prozent heruntergeht, das ist eine andere Sache“, so Schumann.
Wer als Anleger etwa kurz vor der Dotcom-Blase eingestiegen sei, habe lange warten müssen, bis der Markt wieder nach oben ging. Diese 15 Jahre gelte es, erstmal durchzuhalten und nicht frustriert aufgeben. „Von daher kann Sicherheit für viele Leute auch bedeuten, dass sie die Disziplin haben, durchzuhalten“, so Schumann.
In der Auszahlphase sind Versicherungsprodukte aus Schumanns Sicht für Leute interessant, die ihren Lebensstandard bis zum Ende halten wollen, und damit nicht der Fall eintritt, „dass die Hälfte der Leute Pech hat, weil sie nach 85 Jahren noch weiterleben“.
Mit dem Vorschlag der kapitalmarktnahen Rente habe der GDV durchgerechnet, dass damit bis zu 40 Prozent höhere Auszahlungen möglich seien. „Das ist ein guter Kompromiss, ebenso wie der Schritt, mit 65 Jahren noch am Kapitalmarkt investiert zu bleiben“, so Schumann. Dann könnten Personen beispielsweise bis zu einem Alter von 87 Jahren noch investiert bleiben.
Wer einen Vertrag mit 27 Jahren abschließt und diesen mit 97 Jahren noch besitzt, hält diesen über 70 Jahre. „Welche Unternehmen können über 70 Jahre garantieren, dass sie noch existieren und dass sie nach 70 Jahren noch eine gute Performance für den Kunden abgeben können“, gibt Tenhagen allerdings zu bedenken.
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