Signal Iduna hat in Zusammenarbeit mit dem strategischen Partner Google Cloud einen neuen generativen KI-Assistenten für die Krankenversicherung (KV) entwickelt und eingeführt. Dieser soll Mitarbeitende im Kundenservice der KV entlasten und so mehr Zeit für die individuelle Kundenbetreuung schaffen.
Der Versicherer will damit die Kundenorientierung und die Servicequalität verbessern. Der KV-Wissensassistent basiert auf dem Sprachmodell Google Gemini sowie dem Google Cloud Service Vertex AI. Er ist das erste Projekt der KI-Strategie von Signal Iduna, die dafür sorgen soll, smarte Agenten in weiteren Unternehmensbereichen einzusetzen.
Den KV-Wissensassistent können alle internen und externen KV-Service-Mitarbeitenden über ihren gewohnten Anwendungen nutzen. Im Kundenkontakt soll der Wissensassistent Fragen zu Tarifbedingungen und Vertragswerken beantworten, die Recherche relevanter Dokumente erleichtern und so die Mitarbeiter dabei entlasten, wenn sie Kundenanfragen bearbeiten.
Auch der Versicherungsanbieter Domcura aus Kiel nutzt künftig Künstliche Intelligenz (KI) in seinem Backoffice. Domcura setzt den KI-Mitarbeiter KIM ein, um Schäden schneller zu bearbeiten (wie wir im Oktober berichteten). KIM soll eigenständig Aufgaben in der Schadenbearbeitung übernehmen und damit bislang unbesetzte Stellen besetzen.
Der KI-Mitarbeiter baut auf der ChatGPT-Technologie auf und wurde innerhalb von zwölf Monaten entwickelt. Er soll Fotos von Versicherungsschäden auswerten, handschriftliche Notizen auslesen und relevante Dokumente scannen und bearbeiten. Aus diesen Daten und den Versicherungsbedingungen berechnet er dann die Auszahlungssummen und teilt sie Versicherungsnehmern und Vermittlern innerhalb von rund 15 Minuten mit.
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