Um gut ausgebildete Fachkräfte zu gewinnen, setzen Arbeitgeber im Mittelstand auf bAV-Angebote mit Zusatzleistungen. Und diese zählen zu den wichtigsten und erfolgreichsten Mitteln zur Mitarbeiterbindung. Zu diesem Ergebnis kommt die bAV-Studie der Generali Deutschland gemeinsam mit dem Fachverlag F.A.Z. Business Media.
Im Mai 2024 befragte die Marktforschungsgesellschaft Forsa für die repräsentative Studie insgesamt 200 Personalverantwortliche, die für die betriebliche Altersversorgung (bAV) in mittelständischen Unternehmen zuständig sind.
Im deutschen Mittelstand ist jeder zweite Arbeitgeber davon überzeugt, dass er mit einem attraktiven bAV-Angebot einschließlich Hinterbliebenenversorgung deutlich leichter Nachwuchskräfte findet und an das Unternehmen binden kann.
Drei Viertel der Befragten finden, dass Hinterbliebenenabsicherung und Berufsunfähigkeits- beziehungsweise Invaliditätsabsicherung zu den Zusatzleistungen eines bAV-Angebots gehören sollten.
„Wenn es darum geht, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu gewinnen und zu halten, setzen acht von zehn Betrieben im Mittelstand auf eine Betriebsrente mit einer finanziellen Arbeitgeberkomponente“, erklärt Thorsten Fischer, Leiter bAV der Generali Deutschland.
72 Prozent der Befragten sind mit der Wirkung des bAV-Angebots sehr zufrieden beziehungsweise zufrieden. Nachholbedarf sehen die Befragten vor allem für Beschäftigte mit hohem Vorsorgebedarf. Jedes vierte befragte Unternehmen der Studie stellt dafür ein entsprechendes bAV-Angebot bereit.
Dabei befürworten sie eine hohe steuerliche Förderung der Vorsorgeaktivitäten sowie höhere Arbeitgeberzuschüsse in der Entgeltumwandlung. Zwei Drittel der befragten Unternehmen empfinden höhere Garantien in bAV-Plänen als wichtig.
Sei einiger Zeit sind Beschäftigte bei der Entgeltumwandlung zugunsten einer bAV allerdings zurückhaltender, vor allem bei kleineren und mittleren Betrieben mit 50 bis 250 Beschäftigten. Tatsächlich berichten die Befragten bereits seit dem Vorjahr, dass die Marktdurchdringung der Entgeltumwandlung ohne Arbeitgeberzuschuss sinkt.
Offensichtlich halten sich die Beschäftigten aus Sicht der Generali Deutschland in Zeiten steigender Preise bei der kapitalgedeckten Altersvorsorge über Entgeltumwandlung zurück, wenn der Arbeitgeber keinen finanziellen Beitrag leistet.
Die Anzahl der Mitarbeiter, die eine bAV nutzen, hat sich im Vergleich zum Vorjahr nur wenig verändert:
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