Leistet die Krise kriminellen Mitarbeitern Vorschub?

„Auch Führungskräfte spüren den wirtschaftlichen Druck und können zu Tätern werden“

Eine Vertrauensschadenversicherung zahlt, wenn Unternehmen Opfer von kriminellen Vertrauenspersonen geworden sind – etwa, wenn Mitarbeiter Geld unterschlagen. Der Kriminologe Hendrik Schneider hat sich nun gegenüber dem Versicherungsverband GDV zu der heiklen Frage geäußert, ob die Krise mehr Beschäftigte dazu verleitet, Straftaten gegen ihre Arbeitgeber zu begehen.
In einem Rundspiegel an einer der Produktionslinien des Büromöbelherstellers Palmberg ist ein Mitarbeiter beim Transport von Möbelplatten zu sehen. Das Unternehmen mit heute 570 Mitarbeiter und einem Umsatz von 108 Millionen Euro im Jahr 2019 feiert sein 30-jähriges Firmenjubiläum.
© picture all./dpa/dpa-Zentralbild | Jens Büttner
Hohe Energiekosten, steigende Preise und höhere Zinsen könnten mehr Beschäftigte dazu verleiten, Straftaten gegen ihre Arbeitgeber zu begehen. Was an dieser These dran ist, sagt der Kriminologe Hendrik Schneider im Interview mit dem Versicherungsverband GDV.

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