„Stehen vor Knockout“

Bayern fordert Rettungsschirm für medizinische Einrichtungen

Diese Woche steht wieder eine Ministerpräsidentenkonferenz an. Vor diesem Hintergrund hat Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) sich für weitere Hilfen für medizinische Einrichtungen ausgesprochen. Viele Krankenhäuser, Reha- und Pflegeeinrichtungen stünden „wegen der Energiekrise und hohen Inflation vor einem finanziellen Knockout“, sagte er.
Klaus Holetschek
© picture alliance / Geisler-Fotopress
Ist Bayerns Gesundheitsminister: Klaus Holetschek (CSU).

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) hat vom Bund mehr Geld und Hilfen für Krankenhäuser, medizinische Einrichtungen sowie Reha- und Pflegeeinrichtungen gefordert. „Es ist wichtig, dass wir in der neuen Woche einen großen Schritt vorankommen“, sagte er gegenüber der Deutschen Presse-Agenur (DPA) mit Blick auf die anstehende Ministerpräsidentenkonferenz am Mittwoch.

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Die Ergebnisse der Bund-Länder Konferenz Anfang Oktober seien „nicht zufriedenstellend“, wird er unter anderem in der Süddeutschen Zeitung weiter zitiert. Viele Krankenhäuser, Reha- und Pflegeeinrichtungen sowie medizinische Einrichtungen stünden wegen der Energiekrise und hohen Inflation „vor einem finanziellen Knockout“, so Holetschek.

„Bevor wir am Ende zahlreiche Kliniken bildlich gesprochen reanimieren müssen, sollten wir jetzt die sichtbaren Symptome und offensichtlichen Ursachen bekämpfen und die Einrichtungen finanziell stützen.“ Passiere das nicht, sei die Versorgung der Patienten in Gefahr.

Zwar seien geplante Gas- und Wärmepreisbremse und die Einmalzahlung im Dezember seien schon „ein guter erster Schritt“. Dennoch bräuchten die Einrichtungen weitere Hilfen, so der CSU-Mann.

Autorin

Juliana Demski gehörte dem Pfeffi-Team seit 2016 an. Sie war Redakteurin und Social-Media-Managerin bei Pfefferminzia. Das Unternehmen hat sie im Januar 2024 verlassen.

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