Die Allianz verschlankt ihren Vorstand und ändert einige Teile ihrer Organisation. Beides soll am 1. Januar 2023 in Kraft treten, meldet der Versicherer. Man stärke dadurch die „Agilität und Verantwortlichkeit innerhalb der Gruppe“.
Mit ein Grund ist demnach, dass das Allianz-Kundenmodell (Allianz Customer Model, ACM) ausreichend ausgereift sei. Sinn des Modells ist es, die hauseigenen Produkte international so weit wie möglich zu vereinheitlichen. Laut Allianz ist es soweit und man kann das Modell nun in die Gruppe eingliedern. Den von Ivan de la Sota geleiteten Bereich werde man deshalb auflösen. Sein Mandat endet zum 31. Dezember 2022. Die Mitarbeiter des Bereichs gehen in ihre ursprünglichen Funktionen zurück.
Damit schrumpft der Vorstand der Allianz im neuen Jahr von elf auf neun Mitglieder. Denn neben de la Sota verlässt auch Sergio Balbinot das Gremium. Er war für die Geschäfte in der Region Indien und Asien-Pazifik zuständig und werde dem Konzern „weiterhin durch seine Vertretung in wichtigen internationalen Gremien dienen“, heißt es.
Das ACM indes will die Allianz direkt bei ihren jeweiligen globalen Produkt- und Segmentverantwortlichen in der gesamten Gruppe ansiedeln. Im neuen Jahr ändert sich unter anderem folgendes:
Oliver Bäte, Vorstandschef der Allianz, sagt dazu:
Die heute angekündigten Änderungen dienen der Vereinfachung unserer Organisationsstruktur und ermöglichen es uns, die Umsetzung unserer strategischen Prioritäten zu beschleunigen und die Wirkung unserer Sicherungsfunktion zu stärken.
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