Wie grün sollte Versicherungsschutz sein?

Vielen Deutschen ist nachhaltiges Handeln von Versicherern wichtig

Bereits über der Hälfte der Deutschen ist es wichtig, dass Versicherer nachhaltig handeln und Regeln zum Umweltschutz einhalten. Jüngeren ist es wichtiger als Älteren und Frauen wichtiger als Männern, wie eine aktuelle Umfrage zeigt.
© Clark Germany GmbH
Wie grün sollte Versicherungsschutz sein? Das wollte der digitale Versicherungsmanager Clark wissen.

Versicherer sollten nachhaltig handeln und Regeln zum Umweltschutz einhalten, meinen mehr als die Hälfte der Deutschen (54 Prozent). 17 Prozent sind es einer repräsentativen Umfrage von Yougov im Auftrag des digitalen Versicherungsmanagers Clark „sehr wichtig“ und 37 Prozent „eher wichtig“. Einen großen Unterschied ermittelte die Befragung zwischen den Altersgruppen. Während 68 Prozent der 18- bis 24-Jährigen angeben, dass ihnen Umweltschutz bei ihren Versicherungen sehr oder eher wichtig ist, sagen das nur 47 Prozent der 45- bis 54-Jährigen.

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Mehr als jeder vierte Deutsche sagt, der Umweltschutz seitens der Versicherer sei „eher unwichtig“ oder „sehr unwichtig“. Dabei ist der Anteil der Männer höher als der der Frauen: 31 Prozent der Männer geben das an. Bei den Frauen sind es 22 Prozent.

Versicherungen für Menschen, aber nicht für den Planeten

„Dass der Klimawandel Auswirkungen auf die Risikowahrnehmung und den Versicherungsschutz jeder und jedes Einzelnen hat, zeigten zuletzt die schweren Waldbrände im Osten Deutschlands oder der niedrige Wasserpegel im Rhein“, sagt Clark-Chef Marco Adelt. Denn während sich die Menschheit in Form von Umwelthaftpflichtversicherungen, KFZ-Policen sowie Naturgefahrenversicherungen (Elementarschadenversicherungen) vor den meisten Umwelteinwirkungen und -schäden schützen kann, besitzt unser Planet keinen Versicherungsschutz.

Sich grün versichern zu lassen, wird immer relevanter

Indem sich Verbraucher vermehrt für umweltfreundliche und nachhaltige Produkte und Dienstleistungen entscheiden, werde ein Zeichen für die deutsche Wirtschaft gesetzt. Immer mehr Menschen entscheiden sich eher für ein Produkt oder eine Dienstleistung, wenn das Unternehmen einen positiven Beitrag zum Klimaschutz leistet.

Besonders von Wirtschaft, Unternehmen und Politik wird ein stärkerer Umweltschutzbeitrag gefordert. „Auch die Versicherungsbranche hat in Sachen Nachhaltigkeit noch Nachholbedarf“, stellt Adelt fest. „Doch einige Versicherer bieten schon jetzt nachhaltige Versicherungsoptionen an. Ein paar Anbieter sind dabei sogar komplett grün aufgestellt. In jedem Fall sollte man sich kompetent und unabhängig beraten lassen, um die passende Versicherung für die eigenen (Umwelt-)Bedürfnisse zu finden.“

 

Autorin

Manila Klafack war bis März 2024 Redakteurin bei Pfefferminzia. Nach Studium und redaktioneller Ausbildung verantwortete sie zuvor in verschiedenen mittelständischen Unternehmen den Bereich der Öffentlichkeitsarbeit.

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