Derzeit können Anleger in Deutschland jedes Jahr 801 Euro an Kapitalerträgen steuerfrei kassieren. Möglich macht es der sogenannte Sparer-Pauschbetrag. Zu den Kapitalerträgen zählen unter anderem Zinsen, Dividenden, aber auch Kursgewinne, zum Beispiel von Aktien und Investmentfonds. Bei zusammen veranlagten Eheleuten gilt der doppelte Pauschbetrag. Für Versicherungen als Kapitalanlage gibt es Sonderregeln, was die Gewinne angeht (Mehr dazu lesen Sie hier).
Geht es nach Finanzminister Christian Lindner (FDP), soll der Sparer-Pauschbetrag demnächst auf 1.000 Euro für Ledige und 2.000 Euro für Eheleute steigen. Das geht aus dem Entwurf des Jahressteuergesetzes hervor, aus dem die Deutsche Presse-Agentur (DPA) berichtet.
„Wer Geld anspart oder in Aktien anlegt, soll endlich mehr Netto vom Brutto behalten dürfen“, zitiert die DPA den Minister. Die Maßnahme stärke die private Altersvorsorge, was gerade in Zeiten steigender Preise wichtig sei. Laut Lindner steigt der Pauschbetrag zum ersten Mal seit 22 Jahren.
Das Vorhaben muss nun das Kabinett beschließen. Dann soll der Entwurf im Bundestag auf den Tisch kommen.
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