Am Donnerstag zog die Kaltfront des Sturmtiefs „Nasim“ von Nord nach Süd über Deutschland und sorgte für Schneefall bis in die Niederungen, landesweit gab es Böen zwischen 80 und 100 km/h, vereinzelt auch darüber.
Der versicherten Schaden für die deutschen Versicherer durch „Nasim“ beläuft sich nach ersten Berechnungen der aktuariellen Beratungsfirma Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) „auf ungefähr 150 Millionen Euro für die drei Tage“, wie das Unternehmen am Sonntag in Köln mitteilte.
„Nasim ist ein später Winterbote. Das Sturmtief ist der Schlusspunkt einer aktiven Sturmsaison 2021/22 mit sieben Ereignissen, die die Versicherer jeweils mehr als 100 Millionen Euro kosteten und zusammen eine Schadensumme von 2,2 Milliarden Euro ergaben“, bilanziert MSK-Geschäftsführer Onnen Siems.
Dabei seien allein 2 Milliarden Euro in das Bilanzjahr 2022 gefallen. Teuerstes Einzelereignis war demnach Sturm „Zeynep“ mit einer Schadensumme von 900 Millionen Euro (wir berichteten). „Wieder einmal zeigt sich: Milde Winter sind teure Sturmwinter“, resümiert Siems.
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