Der Versicherer Axa France steigt in die virtuelle Realität ein und kauft ein Grundstück im Online-Spiel Sandbox. Er steige in das Metaversum ein, um seinen Kunden „spezielle Gemeinschaftsräume“ anzubieten, schreiben Technik-Medien übereinstimmend. Dafür arbeite er mit dem Spezialisten Excelsior Metaverse Gaming Studio zusammen. Axa sei damit „der erste Akteur im Versicherungs- und Bankensektor in Frankreich, der sich in einer virtuellen Welt etabliert“.
Sandbox ist eine virtuelle Welt, in der Teilnehmer Land kaufen können. Dazu benötigen sie die extra dafür geschaffene Kryptowährung Sand, die sie für reales Geld kaufen können. Zurzeit kostet ein Sand 2,85 Euro (Stand: 21. Februar 2022). Alles, was in der virtuellen Buddelkiste ge- und verkauft wird, landet in einer Blockchain und gilt damit als nahezu fälschungssicher.
Wer im Sandbox-Metaversum Land besitzt, kann darüber bestimmen und beispielsweise dort Spiele ansiedeln und anderen Sandbox-Besuchern anbieten. Man kann auch Krypto-Einheiten, sogenannte Token, entwickeln und verkaufen und damit Geld verdienen. Sogar echtes.
Diese neue Welt wolle man sich bei Axa nun erschließen, heißt es, und die Plattform und die Gemeinschaften kennenlernen. So zitiert das Magazin „Tech News Inc“ den Axa-France-Chef Patrick Cohen: „Es liegt in unserer Verantwortung, an den großen technologischen Entwicklungen teilzuhaben, um die Zukunft sichern zu können.“
Das Portal „NFT Gators“ schreibt außerdem, dass Axa gar eine virtuelle Agentur für die virtuelle Welt gründen und so das explosive Wachstum des Metaversums nutzen wolle.
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