Abdulkadir Cebi: Nach unseren Erkenntnissen handelt es sich in der Regel um ein profitables Feld, auch wenn immer mehr Leistungen zu sehr attraktiven Beiträgen angeboten werden. Der Großteil der aktuellen Zahnzusatztarife ist nach Art der Schadenversicherung, also unter anderem ohne Alterungsrückstellungen, kalkuliert. Hierdurch können niedrige beziehungsweise attraktive Beiträge dargestellt werden. Gleichzeitig wirkt die sogenannte Zahnstaffel – also die maximale Erstattung in den ersten Versicherungsjahren – ein Stück weit positiv auf die Profitabilität. Nicht zuletzt besteht die Möglichkeit, mit zielführenden Gesundheitsfragen bei Antragstellung die Profitabilität zu beeinflussen – wobei dieser Aspekt tendenziell kundenfreundlicher gestaltet wird.
Versicherer, die einen hohen Anteil an Zusatzversicherungen im Bestand haben, weisen hohe versicherungsgeschäftliche Ergebnisquoten auf – das heißt nach Abzug von Schadenzahlungen und Betriebskosten sind die Tarife noch sehr lukrativ. Das macht dieses Feld attraktiv. Zudem bieten Zahnzusatzversicherungen auch Kontaktanlässe, um Kunden weitergehend beraten zu können.
Tarife mit höheren Leistungen erfreuen sich in einigen Häusern durchaus steigender Beliebtheit, in anderen wiederum auch nicht. Hier wirken neben der Beitragsgestaltung insbesondere differenzierte Ansprache- und Beratungskonzepte. Einen klaren Trend können wir nicht feststellen. Allerdings steigt der Absatz von Zahnzusatzversicherungen kontinuierlich an, sowohl als Einzelversicherung, als auch in der betrieblichen Krankenversicherung.
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