Nach Cyber-Angriff

Haftpflichtkasse erleidet größere Datenverluste als erwartet

Zunächst sah es noch nach einem kleineren Datenabfluss aus, den die Haftpflichtkasse nach einem Hacker-Angriff im Juli zu beklagen hatte. Doch nun meldet der Versicherer, dass offenbar mehr personenbezogene Daten – darunter auch von Kunden – vom Diebstahl erfasst wurden als bisher angenommen. Das Unternehmen schließt nicht aus, dass der Umfang an gestohlenen Daten weiter zunimmt.
© picture alliance / Zoonar | Channel Partners
Nach einer Cyber-Attacke auf die Haftpflichtkasse im Juli sind doch mehr Daten abgeflossen als zunächst festgestellt wurde.

Nachdem die Haftpflichtkasse bereits im Juli einen Datendiebstahl nach einem Cyber-Angriff bekannt gegeben hatte (wir berichteten), erklärte der Versicherer am Mittwoch, dass mehr Daten abgeflossen sind als bislang bekannt. Der Versicherer habe die zuständige Datenschutzbehörde über die neue Situation in Kenntnis gesetzt, wie es hieß.

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Nun würden auch die betroffenen Personen gemäß den gesetzlichen Vorgaben informiert, so das Unternehmen. „Wir bedauern sehr, dass durch den kriminellen Angriff auf die Haftpflichtkasse auch weitere Personen Opfer dieser Machenschaften sind. Leider war nicht auszuschließen, dass die Angreifer rücksichtslos weitermachen“, sagte Vorstandsmitglied Torsten Wetzel.  

Wo Kunden Hilfe finden

Die Haftpflichtkasse hat unter anderem Passwörter des Kundenportals zurückgesetzt und neue Passwörter versendet. Weitere Hinweise für Kunden und Partner stehen auf dieser Internetseite bereit.

Nach der Attacke im Juli hatte die Haftpflichtkasse zunächst ihre Systeme vom Netz genommen. Seit Anfang August arbeitet der Versicherer nach eigenen Angaben wieder im Normalbetrieb.

Autorin

Manila Klafack war bis März 2024 Redakteurin bei Pfefferminzia. Nach Studium und redaktioneller Ausbildung verantwortete sie zuvor in verschiedenen mittelständischen Unternehmen den Bereich der Öffentlichkeitsarbeit.

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