Umfrage

Nur jeder Zehnte legt Geld aus dem Wegfall des Soli an

Derzeit legen die meisten Deutschen (89 Prozent) das zusätzliche Geld aus dem Wegfall des Solidaritätszuschlags noch nicht gewinnbringend an. Das zeigt eine aktuelle Umfrage der LV 1871. Hier schlage jetzt die Stunde der Vermittler, ihre Kunden auf die Investition in Altersvorsorgeprodukte hinzuweisen.
© picture alliance / imageBROKER | Jürgen Müller
Nur jeder zehnte Deutsche nutzt aktuell das freigewordene Geld aus dem Wegfall des Solidaritätszuschlags für die Altersvorsorge.

Während nur knapp jeder zehnte Bundesbürger (11 Prozent) das Geld aus dem Wegfall des Solidaritätszuschlags (Soli) anlegt, nutzen 89 Prozent dieses Geld nicht. Das hat eine repräsentative Umfrage der LV 1871 gemeinsam mit Civey ermittelt.

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Singles ohne Kinder zum Beispiel haben durch den Wegfall des Soli im Schnitt rund 24 Euro netto jeden Monat mehr zur Verfügung, zeigen etwa Schätzungen des Deutschen Steuerzahlerinstituts.

„Durch den Wegfall des Soli haben die Deutschen seit Januar 2021 mehr Geld in der Tasche. Den Betrag in Altersvorsorge zu investieren, zahlt sich aus“, sagt Hermann Schrögenauer, Vorstand der LV 1871. „Unter anderem sind die betriebliche Altersversorgung (bAV) und insbesondere die fondsgebundene Direktversicherung wegen ihrer Steuer- und Sozialabgabenersparnis hier eine attraktive Variante“, so Schrögenauer.

Chance für Makler und Vermittler

Versicherungsmakler könnten diese Chance nutzen, um ihre Kunden über den Mehrwert fondsgebundener Vorsorgelösungen und betriebliche Altersversorgung zu informieren, so der Hinweis des Versicherers.

Investiert der oben erwähnte Single die 24 Euro monatlich zum Beispiel in eine fondsgebundene Direktversicherung, erhalte er eine Steuer- und Sozialabgabenersparnis sowie 15 Prozent verpflichtenden Arbeitgeberzuschuss, rechnet die LV 1871 vor. Damit betrage die Gesamtförderung fast 55 Euro. Wer zum Beispiel mit 27 Jahren starte, erhalte bei einer angenommenen Wertentwicklung von 3 Prozent nach 40 Jahren eine monatliche Rente von rund 125 Euro oder eine einmalige Kapitalabfindung von rund 43.300 Euro.

Autorin

Manila Klafack war bis März 2024 Redakteurin bei Pfefferminzia. Nach Studium und redaktioneller Ausbildung verantwortete sie zuvor in verschiedenen mittelständischen Unternehmen den Bereich der Öffentlichkeitsarbeit.

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