Corona-Krise

Diese Policen greifen bei Cyberschäden im Homeoffice

Die Mehrheit der Deutschen arbeitet wegen der Corona-Krise derzeit im Homeoffice – und das hat sich natürlich auch unter Hackern herumgesprochen. Wie sich Arbeitnehmer in den eigenen vier Wänden ein sicheres digitales Büro aufbauen können und welche Rolle dabei verschiedene Versicherungen spielen, erklärt der digitale Versicherungsmanager Clark.
© picture alliance/Philipp von Ditfurth/dpa
Ein junger Mann arbeitet im Homeoffice: Viele Hacker nutzen die Corona-Krise zu ihrem Vorteil.

Während weltweit die Wirtschaft unter den Folgen der Corona-Krise leidet, ist sie für viele Cyberkriminelle ein regelrechter Segen. Nachdem innerhalb der vergangenen Wochen viele Firmen ganz oder teilweise in den Homeoffice-Modus wechselten, tun sich für Hacker völlig neue Angriffsflächen auf. Die Versicherungsexperten des Insurtechs Clark haben das zum Anlass genommen, um verunsicherten Arbeitnehmern Rat zu geben.

So gebe es Policen, die speziell vor den Folgen durch Cyberangriffe schützten:

Eine Cyberrisk-Versicherung biete unter anderem Unterstützung bei der Datenrettung nach einem Hackerangriff und beim Entfernen rufschädigender Inhalte im Internet. Auch eine telefonische Cybermobbing-Beratung ist laut Clark bei den meisten Policen inbegriffen. Sie umfasse den ganzen Haushalt – also auch Kinder und Partner.

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Aber auch gängige Versicherungen könnten bei verschiedenen Formen der Cyberkriminalität helfen:

Die private Haftpflicht übernehme Schäden, die der Versicherte anderen Menschen online ohne sein Wissen zufüge. Ein Beispiel: Ein unwissender Arbeitnehmer leitet versehentlich eine gut getarnte Phishing-Mail mit Schadsoftware an seine Kollegen weiter. Die Clark-Experten geben allerdings zu bedenken, dass nicht alle Policen automatisch Cyberkriminalität einschließen. Gerade bei älteren Verträgen lohne sich ein Blick in die Bedingungen.

Die Hausratversicherung hingegen greife beispielsweise bei gestohlenen Passwörtern und Pins fürs Online-Banking. Auch werteten sie das Hacken eines Computers als Einbruch. Aber: Sie zahlten nur dann, wenn die Bank die Verantwortung ablehne. Wer zusätzlich eine Rechtsschutzversicherung habe, sei auch noch vor hohen Anwaltskosten sicher, heißt es bei Clark – beispielsweise dann, wenn die neuen Möbel fürs Homeoffice beschädigt ankämen.

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Autorin

Juliana Demski gehörte dem Pfeffi-Team seit 2016 an. Sie war Redakteurin und Social-Media-Managerin bei Pfefferminzia. Das Unternehmen hat sie im Januar 2024 verlassen.

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