Das sich ausbreitende Corona-Virus bereitet nun auch den Krankenkassen Sorgen. Derzeit seien die Folgen noch schwer abzuschätzen, sagt ein Sprecher der Barmer dem Portal t-online.de, bei einer pandemie-artigen Ausbreitung würden die Ausgaben aber „spürbar“ steigen.
Das Portal t-online.de hat eine Umfrage unter Deutschlands größten gesetzlichen Krankenversicherungen durchgeführt. Danach gibt auch DAK-Sprecher Rüdiger Scharf an, dass sich die finanziellen Folgen des Virus bisher nicht absehen lassen, „weil sich die Situation schnell ändert“.
Während die Chefin der GKV-Spitzenverbands, Doris Pfeiffer, Anfang März zu Protokoll gab, das Virus würde das deutschen Gesundheitssystem vor „große Herausforderungen“ stellen, ist man beim AOK-Bundesverband etwas zuversichtlicher. Das Gesundheitssystem sei gut vorbereitet auf solche Situationen. Kurzfristige Ausschläge der Leistungsausgaben durch eine solche Welle ließen sich gut verkraften, so der Verband gegenüber t-online.de.
Bei der Barmer tagt inzwischen täglich ein Krisenstab aus Vorstandsmitgliedern, Führungskräften und einem Pandemiebeauftragten, um die möglichen Folgen der Corona-Pandemie zu besprechen.
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