Wie die Versicherer 1,4 Billionen Euro verwalten

Die deutschen Schaden- und Unfallversicherer haben 2013 so viel Geld an ihre Kunden ausgezahlt wie noch nie. Die Summe legte um 12 Prozent auf rund 50 Milliarden Euro zu, zeigen aktuelle Zahlen aus dem Statistischen Taschenbuch der Versicherungswirtschaft.

Laut Versicherungsverband GDV, der das Taschenbuch regelmäßig herausgibt, ist das der höchste Zuwachs seit fast 25 Jahren. Grund für den massiven Leistungsanstieg war eine außergewöhnliche Häufung von Naturkatastrophen. Allein das Sommerhochwasser sowie diverse Stürme und Hagelunwetter richteten im vergangenen Jahr Schäden in Höhe von 7 Milliarden Euro an.

Weitere Zahlen aus dem Statistischen Taschenbuch:

Mit Beitragseinnahmen von 187,2 Milliarden Euro (plus 3,1 Prozent) ist die Versicherungswirtschaft einer der wichtigsten Wirtschaftszweige.

Die Branche gehört mit Kapitalanlagen von 1,4 Billionen Euro zu den größten institutionellen Investoren in Europa. Wie sie das Geld anlegen, zeigt folgende Infografik.

Die Versicherungsbeiträge entsprechen derzeit knapp 7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (1960 waren es 3 Prozent).

Mehr als eine halbe Million Menschen arbeiten – fest angestellt oder selbstständig – in der Versicherungsbranche.

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