Wann ist ein Unfall gestellt?

Versicherer werden bei Autounfällen immer kritischer. Längst ist bekannt, dass einige Versicherte gestellte Unfälle als zusätzliche Geldeinnahmequelle verstehen. Deshalb klärte das Landgericht Köln nun, wann ein Unfall als gestellt gelten darf.
1412070232.Autounfall_Getty-1

Geklagt hatte der Halter eines Autos, der nachts durch einen geliehenen Transporter gerammt wurde. Er gab an, dass ein Fahrradfahrer Schuld an dem Unfall hatte und vom Unfallschauplatz türmte. Er konnte wegen der dürftigen Beschreibung trotz sofort verständigter Polizei nicht gefasst werden.

Das Gericht sah den Unfall als gestellt an (Aktenzeichen 7 O 301/13), die Versicherung muss nicht zahlen. Das Urteil machten die Richter an typischen Merkmalen gestellter Unfälle fest. Dazu gehört beispielsweise, dass sich Fahrer und Geschädigte kennen, dass sich die Leute widersinnig verhalten – etwa, indem sie einen Ausweichvorgang einleiten statt zu bremsen.

Mehr zum Thema

PKV für Beamte: Nur wenige Tarife glänzen

Franke und Bornberg hat das „Rating Krankenversicherung für Beamte 2026“ vorgelegt. Das Ergebnis fällt schmal…

Deutsche fühlen sich auf ein langes Leben schlecht vorbereitet

Langlebigkeit ist den Menschen in Deutschland bekannt, und ein hohes Alter gilt vielen als erstrebenswert.…

Krebs: Auch Bundesrat verlangt Recht auf Vergessen

Vor einigen Monaten beschloss die SPD: Menschen sollen das Recht bekommen, dass überstandene Krebserkrankungen nach…

Teilen:
Nicht verpassen!

Pfefferminzia.pro

Eine Plattform, die liefert: aktuelle Informationen, praktische Services und einen einzigartigen Content-Creator für Ihre Kundenkommunikation. Alles, was Ihren Vertriebsalltag leichter macht. Mit nur einem Login.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert