Seit dem LVRG ist klar: Am Vergütungsmodell der Branche wird sich etwas ändern. Die Mehrheit der Makler favorisiert dabei eine Umverteilung von Abschluss- zu Bestandsprovisionen. Dass das Württembergische-Chef und GDV-Präsident Alexander Erdland nicht ausreicht, zeigt das Schicksal seiner Vertriebler.
Alexander Erdland: Württembergische-Chef und GDV-Präsident
Die Württembergische Versicherung kürzt die Provisionen für Lebensversicherungen, berichtet das Portal Portfolio-International. Ab 2015 beträgt für Makler die Abschlusscourtage nur noch 30 statt der üblichen 45 Promille. Die laufende Provision sinkt von 1,5 auf 1,25 Prozent.
Auf Nachfrage des Portals hieß es vom Versicherer: „Es bestehen innerhalb eines bestimmten Rahmens bei der Festlegung der Höhe der Abschlussvergütung und jener der laufenden Courtage Variationsmöglichkeiten.“ Und weiter: „Wir haben aber nicht vor, die Courtagezusage insgesamt nachzubessern.“
Was auf Makler mit der Provisionskürzung zukommt, erklärt Wilfried Simon von der Interessengemeinschaft Deutscher Versicherungsmakler in dem Bericht weiter: „Den Abschlussvermittlern fehlen durch das LVRG bei kapitalbildenden Verträgen bis über 40 Prozent der Einnahmen.“ Bei der Württembergischen läge der Prozentsatz noch viel höher. Aus Maklerkreisen heißt es dazu: „Ein betriebswirtschaftlich neutrales Ergebnis lässt sich mit dem Angebot der Württembergischen nicht erzielen.“
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