In der Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) geht der Trend hin zu Premium-Produkten mit immer mehr Leistungen. Das Problem dabei: Sie sind für den Normalkunden nicht bezahlbar. Um die Prämie günstiger zu machen, müssten mehr Lösungen mit weniger Leistungen her, meint Versicherungsmakler Philip Wenzel.
Dafür sei es wichtig, zu untersuchen, welche Bausteine tatsächlich die Prämie beeinflussen, welche Leistungen für die Zielgruppe unerlässlich sind und welche Leistungen eingeschränkt oder zeitlich begrenzt werden können. So gehöre beispielsweise die Leistungsdynamik in den letzten zehn Versicherungsjahren auf den Prüfstein. Eventuell sei das ein Risiko, dass der Kunde selbst tragen könnte.
Eine weitere Möglichkeit sei, die Erwerbsunfähigkeitsversicherung (EU) leistungsstärker zu machen, so Wenzel bei Cash. Dafür könnte zum Beispiel die EU mit eine Dread-Disease-Police kombiniert oder eine eingeschränkte EU mit einer Invaliditätsabsicherung auf Unfallbasis verbunden werden.
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