Analyse zeigt

Nullzins kostet jeden Deutschen im Schnitt 2.450 Euro

Private Haushalte kostet die Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) Milliarden. Wie die DZ Bank errechnet hat, beliefen sich die Einkommenseinbußen in den vergangenen sechs Jahren auf über 260 Milliarden Euro.
© DZ Bank
So sieht die langfristige Zinsentwicklung in Deutschland aus.

Weitere 82 Milliarden Euro in diesem Jahr noch dazu kommen, so die Analysten. Den Zinseinbußen bei der Geldanlage stehen Einsparungen bei Kreditzinsen von 108 Milliarden Euro in den vergangenen sechs Jahren entgegen. Im laufenden Jahr dürfte die Ersparnis bei rund 36 Milliarden Euro liegen. Insgesamt fällt die Bilanz der direkten finanziellen Auswirkungen niedriger Zinsen auf die Privathaushalte mit einem Minus von rund 200 Milliarden Euro aber negativ aus.

Die Niedrigzinsphase macht sich immer mehr auch im Sparverhalten der Bürger bemerkbar. Zwar sei ein Rückgang der Sparbemühungen nicht zu bemerken, so die DZ-Bank-Analysten. Allerdings führe die Kombination aus der Risikoaversion deutscher Privatanleger und niedrigen Zinsen zu einem „immer größer werdenden Geldanlagestau“.

Auch auf die Lebensversicherung hat die Nullzinsphase Auswirkungen: Wer heute eine Lebensversicherung mit 100 Euro Monatsbeitrag abschließt, bekommt in 30 Jahren rund 84.000 Euro raus – fast 20 000 Euro weniger als bei Abschluss derselben Versicherung vor zwölf Jahren. Weitere Beispiele für die Auswirkungen des Nullzinsniveaus gibt es hier.

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