Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hat für die Frankfurter Allgemeine Zeitung einen Gastbeitrag zur Lage der Nation geschrieben. Dabei geht er auch auf die Altersvorsorge ein. Eine Aussage: Die Riester-Rente sei ein gutes Produkt und es lohne sich, sie zu verbessern.
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) spricht am 6. September 2016 in Berlin zu Beginn der Haushaltswoche im Deutschen Bundestag.
Im Jahr 2020 müsse der Staat mehr als 100 Milliarden Euro in die Rentenkasse überweisen. „Jeder dritte Euro, den ein Rentner heute erhält, stammt aus dem Steuerhaushalt.“ Das schreibt Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble in einem Gastbeitrag für die Frankfurter Allgemeine Zeitung.
Man habe viel für die gesetzliche Rente getan. Trotzdem sei es heutzutage am vernünftigsten, die individuelle Vorsorge zu stärken. „Die Riester-Rente ist gut, und es lohnt sich, daran zu arbeiten, sie zu verbessern“, schreibt Schäuble weiter. Die Regierung arbeite außerdem an Vorschlägen, die betriebliche Altersvorsorge zu stärken (wir berichteten).
Man müsse sich jetzt darauf konzentrieren, dass die Alterssicherung hierzulande weiter ein solides Fundament habe – und das gelte nicht nur für heutige Rentenbezieher. Schäubles Plädoyer: „Grundsätzlich wäre es angezeigt, die Debatte über den offensichtlichen Zusammenhang von Lebenszeit und Lebensarbeitszeit zu enttabuisieren.“
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