Keine teuren Wahlgeschenke mehr, dafür die Rente mit 70 – das fordert der Wirtschaftsrat der CDU. Die Regierung solle ihren „Winterschlaf endlich beenden“, berichtet die Münchner Abendzeitung. Man müsse erst Geld erwirtschaften und dann verteilen. „Jedweder Rentenpopulismus schadet unserem Land“, so Wolfgang Steiger, Generalsekretär des Gremiums, gegenüber der Zeitung.
Rentengeschenke wie die Rente mit 63 und die Mütterrente würde nur die Generationen belasten, die wegen der demografischen Entwicklung sowieso schon geschwächt seien.
Wegen eben dieser Entwicklung müsse es einschneidende Änderungen geben: „Die Rente mit 70 wird kommen müssen“, zitiert ihn die Münchner Abendzeitung weiter. Ob das über ein festes Datum passiere oder eher über einen Renteneintritt, der an die Lebenserwartung gekoppelt ist (das schlägt etwa Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble vor) werde noch zu entscheiden sein.
Bei Riester nachlegen
Gleichzeitig müsse man die betriebliche und private Altersvorsorge stärken. Statt Riester schlecht zu reden, müsse das Produkt gestärkt werden. „Wir plädieren für die Erhöhung von 2.100 auf 3.000 Euro und die Senkung der Anrechnung der Riester-Rente auf die Grundsicherung, damit sich eigene Anstrengungen mehr lohnen“, so Steiger.
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