Kfz-Versicherung

Zahl der Wildunfälle erreicht neue Rekordhöhe

2015 haben Autofahrer so viele Wildunfälle gemeldet wie noch nie zuvor. Ein Plus von 10 Prozent verbucht der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) in seiner Statistik. Wie hoch die Schadensumme insgesamt ausfiel, lesen Sie hier.
© GDV
Um 10 Prozent stieg die Zahl der Wildunfälle im vergangenen Jahr.

Die Zahl der Unfälle mit Rehen, Wildschweinen & Co. stieg 2015 im Vergleich zum Vorjahr um über 10 Prozent auf etwa 263.000. Das zeigen aktuelle Zahlen des GDV. Alle 2 Minuten ergibt sich also rein rechnerisch ein Zusammenprall mit den Tieren.

Im Schnitt zahlen die Versicherer pro Fall 2.485 Euro aus. Der Schaden lag für 2015 insgesamt bei 653 Millionen Euro. Das entspricht einem Plus von 14 Prozent.

Für Schäden durch Haarwild-Unfälle kommt die Teilkaskoversicherung auf. Ein Vergleich lohnt sich hier, denn einige Versicherer haben den Schutz um Unfälle mit anderen Tieren erweitert. Auch bei einer Vollkaskoversicherung gibt es Geld vom Versicherer. Auf den Schadenfreiheitsrabatt hat ein Wildschaden keinen Einfluss, berichtet der GDV.

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