Studie zur Datensicherheit

Verbraucher vertrauen Versicherungen, Fintechs schneiden schlecht ab

Keine Branche genießt mehr Vertrauen bei Verbrauchern, wenn es um die Datensicherheit geht, als die der Banken und Versicherungen. 84 Prozent der Deutschen glauben ihre Daten bei Banken und Versicherungen in sicheren Händen. Das zeigt eine aktuelle Studie von Capgemini.
© dpa/picture alliance
Die Bankenskyline von Frankfurt am Main, aus einem Helikopter fotografiert: Verbraucher vetrauen Banken und Versicherungen in Sachen Datenschutz am ehesten.

Andere Branchen wie der Online-Handel (20 Prozent) und Telekommunikationsfirmen (16 Prozent) schneiden dagegen nicht so gut ab. Am wenigsten vertrauenswürdig stufen die Verbraucher Fintechs ein (5 Prozent).

Die Finanzunternehmen selbst sehen aber ein anderes Bild: Nur jeder sechste leitende Bankangestellte (17 Prozent) glaubt, dass die eigene Organisation einen Datenverlust aufdecken geschweige denn verhindern kann. Genauso wenige geben an, bei der Umsetzung von Richtlinien der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) nennenswerte Fortschritte gemacht zu haben.

Die Kluft zwischen Wahrnehmung und Wirklichkeit

Die Mehrheit der Verbraucher (65 Prozent) macht die Wahl des Finanzdienstleisters vom Vertrauen in Datenschutz und -sicherheit abhängig, bringt den Banken und Versicherern das aber quasi automatisch entgegen. Denn jedes vierte Finanzinstitut war bereits Ziel eines Hackerangriffs im eigenen Hause, trotzdem vermuten nur 3 Prozent der Kunden Sicherheitslücken beim eigenen Dienstleister.

Ist das automatische Vertrauen aber erstmal angekratzt, gibt es kein Halten mehr. Kommt es zum Datenleck, wollen hierzulande 83 Prozent wechseln, so die Capgemini-Studie. Und auch diejenigen, die bleiben, halten sich bei Investitionen zurück.

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