Analyse

Massive Häuser sind günstiger zu versichern

Egal ob durch Sturm, Hagel, Frost oder Feuer – jeder Hausbesitzer sollte auch für die passende Absicherung der eigenen vier Wände sorgen, um im schlimmsten Fall nicht vor einem finanziellen Scherbenhaufen zu stehen. Dabei zeigt sich aber: Es gibt teils deutliche Unterschiede bei den Preisen für den Versicherungsschutz. So sind Massivbauten günstiger zu versichern als Leichtbau-Konstruktionen, wie eine aktuelle Marktanalyse zeigt.
© dpa/picture alliance
Ein Einfamilienhaus während des Baus: Für massive Gebäude lässt sich meist auch ein günstigerer Versicherungsschutz finden.

Wer bereits beim Hausbau oder bei der Wahl des Wohngebäudes auf massive Konstruktionen setzt, der kann sich später auch beim Abschluss einer Gebäudeversicherung freuen: Eine aktuelle Analyse des Pestel-Instituts zeigt, dass Massivbauten günstiger versicherbar sind als Leichtbau-Konstruktionen.

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Im Fokus der Untersuchung standen die Konditionen für Ein- und Mehrfamilienhäuser an unterschiedlichen Standorten innerhalb Deutschlands.

Die Studie zeigt:

Einige Versicherer bieten grundsätzlich keine Versicherungen für Holz- oder Fachwerkhäuser an. Andere haben nur ein beschränktes Leistungsspektrum für jegliche „nicht massive“ Bauten.

Grund: die Risikobewertung.

Denn generell gilt massives Mauerwerk als besonders robust. Ein Beispiel dafür ist Leichtbeton. Dieser hält nicht nur starker Witterung stand, er punktet auch in Sachen Brandschutz.

Warum?

Leichtbeton-Steine entsprechen der Baustoffklasse A und gelten ohne gesonderten Nachweis als nichtbrennbare Baustoffe. Sie erhöhen die Brandlast nicht und tragen nicht zur Brandentstehung und -ausbreitung bei. Für Versicherer ist das ein schlagkräftiges Argument.

Das Fazit: Den Versicherern geht es um das Risiko. Und das ist bei Massivbauten geringer – somit ist auch die Absicherung günstiger.

Autorin

Juliana Demski gehörte dem Pfeffi-Team seit 2016 an. Sie war Redakteurin und Social-Media-Managerin bei Pfefferminzia. Das Unternehmen hat sie im Januar 2024 verlassen.

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