In Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Hessen und Thüringen hat Sturmtief Eberhard am Sonntag erhebliche Schäden angerichtet. „Hohe Wertekonzentrationen in den betroffenen Regionen lassen einen Sachschaden von 600 Millionen Euro für die deutsche Versicherungswirtschaft erwarten“, sagt Onnen Siems, Geschäftsführer der aktuariellen Beratungsgesellschaft Meyerthole Siems Kohlruss aus Köln.
Der Beratungsdienstleister Aon geht indes von Schäden in einer Größenordnung zwischen 700 und 800 Millionen Euro aus.
Im Vergleich zu anderen Stürmen in jüngerer Zeit war Eberhard ein mittelschwerer Sturm. „Betrachtet man die Windwerte von Bennet von vergangener Woche und von Sturm Friederike vom Januar 2018, liegt die Intensität von Eberhard zwischen den beiden“, sagt Siems.
Die Sturmsaison des Winters 2018/19 hatte am 23. September mit Sturm Fabienne begonnen. „Kleinere Ereignisse im Januar und nach Bennet im März lassen ein Sturmschadenaufkommen von rund einer Milliarde Euro für die deutschen Versicherer in diesem Winter erwarten“, prognostiziert Siems. Es bleibt weiter stürmisch.
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