Umfrage

Bürger steigen zu Corona-Zeiten verstärkt aufs Rad

Einer aktuellen Umfrage des Vergleichsportals Check24 zufolge haben die Deutschen während der Corona-Pandemie verstärkt auf eigene Fortbewegungsmittel gesetzt. Dazu zählen in erster Linie Autos, aber auch das Zufußgehen sowie Fahrräder und E-Bikes.
© picture alliance / Flashpic | Jens Krick
Fahrradfahrer im Berliner Großstadtverkehr: Seit Corona treten mehr Menschen in die Pedale als vorher.

Öffentliche Verkehrsmittel haben in Zeiten von Corona etwas weniger beliebt zu sein – stattdessen setzen mehr Menschen auf eigene Fortbewegungsmittel. 26 Prozent der Deutschen haben verstärkt das Auto genutzt, während 23 Prozent mehr zu Fuß gegangen sind. Aber auch Fahrräder und E-Bikes haben an Beliebtheit gewonnen (15 Prozent), wie eine Umfrage im Auftrag des Vergleichsportals Check24 zeigt.

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Kaum profitieren konnten dagegen E-Scooter. Lediglich 2 Prozent der Befragten gaben an, die elektrischen Tretroller häufiger zu nutzen. Auch Car-Sharing-Dienste und Mietwagen-Anbieter konnten kaum Nutzen aus der Coronazeit ziehen. Auf der anderen Seite gaben indes 46 Prozent aller Befragten an, dass Corona bisher gar keinen Einfluss auf die Wahl ihrer Verkehrsmittel hatte.

Wie sich Fahrräder versichern lassen

Laut Check24 sollten die 15 Prozent, die nun häufiger radeln, aber nicht den Versicherungsschutz außer Acht lassen. Neben einer Absicherung über die Hausratversicherung biete sich auch eine separate Fahrradpolice als Alternative an. Diese sei zwar in der Regel etwas teurer als das Hausrat-Modell, dafür zahle sie aber auch nicht nur bei Diebstahl des Bikes. Sie springt zum Beispiel auch ein, wenn einzelne, fest mit dem Rad verbundene Teile wie Sattel oder Akku gestohlen wurden.

Autorin

Juliana Demski gehörte dem Pfeffi-Team seit 2016 an. Sie war Redakteurin und Social-Media-Managerin bei Pfefferminzia. Das Unternehmen hat sie im Januar 2024 verlassen.

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