Demolierte Autos, Graffitis und Co.

Welche Versicherung für Sachschäden am G20-Gipfel zahlt

In ein paar Tagen blickt die ganze Welt nach Hamburg: Die Vorbereitungen für den G20-Gipfel laufen auf Hochtouren und schon jetzt sorgen zahlreiche Demonstrationen für angespannte Mienen bei den Sicherheitskräften – sonderlich freundlich wird der Empfang für Putin, Trump und Co. wohl nicht ausfallen. Der Versicherungsverband GDV hat schon mal vorausgeschaut und klärt über den Versicherungsschutz für mögliche Sachschäden auf.
© dpa/picture alliance
Polizisten räumen am 4. Juli ein Protest-Camp gegen den G20-Gipfel in Hamburg: Die Versicherer übernehmen mögliche Schäden, die sich im Zuge der Proteste ereignen.

Demonstrationen gibt es derzeit täglich in der Hansestadt – und natürlich wird es sie vor allem auch während des G20-Gipfels zu Genüge geben. Viele Anwohner und Geschäftsinhaber in der Elbmetropole bangen aufgrund der aufgeheizten Stimmung unter manchen Gipfel-Gegnern um ihre Autos, Hauswände und anderes Eigentum.

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Grundsätzlich gilt: Wer einem anderen einen Schaden zufügt, muss dafür gerade stehen, wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) laut Focus Online klarstellt. Oft sind die Täter aber nicht mehr auffindbar.

Wie ist das Eigentum von Bürgern und Betrieben also versichert?

Hier eine kleine Übersicht:

Bei Autos gilt: Wo es Demos gibt, hat das Auto nichts zu suchen. Sicher ist sicher. Passiert aber dennoch etwas, übernehmen Teil- und/oder Vollkaskoversicherung den Schaden. Bei Letzterer sind auch Vandalismusschäden mitversichert.

Bei Gebäuden gilt: Bei Feuerschäden werden Kosten von der privaten Wohngebäude– und Hausratsversicherung sowie der gewerblichen Sachversicherung übernommen. Geht ein Fenster zu Bruch, springt die Glasbruchversicherung ein.

Ausnahme: Reine Sachbeschädigungen wie Steinwürfe, bei denen der Hausputz beschädigt wird, sind nicht automatisch mitversichert.

Bei Industrie und Gewerbe gilt: Bei größeren Handelsketten und Filialbetrieben sind „böswillige Beschädigungen“ und „innere Unruhen“ meist mitversichert. Alle anderen Betriebe sollten ihren Versicherungsschutz noch einmal überprüfen.

Autorin

Juliana Demski gehörte dem Pfeffi-Team seit 2016 an. Sie war Redakteurin und Social-Media-Managerin bei Pfefferminzia. Das Unternehmen hat sie im Januar 2024 verlassen.

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