Blitzeinschlag

Zu wenig Absicherung in Gefahrenzonen

Hausratversicherungen kommen unter anderem für Schäden durch Blitzeinschläge auf – doch dort, wo es viel blitzt, sind die Menschen oft nachlässig mit ihrem Versicherungsschutz, wie aktuelle Zahlen zeigen.
© dpa/picture alliance
Gewitter in Niedersachsen: Viele Menschen in Gefahrenzonen sichern sich nicht ausreichend ab.

Der aktuelle Blitzatlas des Vergleichsportals Check24 zeigt, dass es im vergangenen Jahr überdurchschnittlich häufig in Großstädten geblitzt hat. Aber auch in Baden-Württemberg, in Bayern und im Saarland kam es 2016 zu überdurchschnittlich vielen Blitzeinschlägen.

Das Problem: Die Menschen reagieren nicht entsprechend, was ihren Versicherungsschutz angeht. Obwohl Blitzeinschlag und Überspannung laut Versicherungsverband GDV für rund 70 Prozent der Feuerschäden in der Hausratversicherung verantwortlich sind, versichern zumindest Check24-Kunden in diesen Bundesländern ihren Hausrat nur unterdurchschnittlich häufig.

Allgemein gesehen bekamen die Menschen in Hamburg, Nordrhein-Westfalen und Berlin 2016 die meisten Blitze ab. Hier haben aber auch überdurchschnittlich viele von ihnen eine Hausratversicherung abgeschlossen.

Großstädte sind laut Blitzatlas stärker gefährdet. In acht der zehn größten deutschen Städte schlagen mehr Blitze pro Quadratkilometer ein als im Bundesschnitt.

Um wirklich abgesichert zu sein, sollten Verbraucher darauf achten, dass ihre Hausratversicherung für Feuerschäden durch Blitzeinschlag und Überspannung ohne Selbstbeteiligung und bis zur vollen Versicherungssumme aufkommt, empfiehlt das Vergleichsportal.

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Autorin

Juliana Demski gehörte dem Pfeffi-Team seit 2016 an. Sie war Redakteurin und Social-Media-Managerin bei Pfefferminzia. Das Unternehmen hat sie im Januar 2024 verlassen.

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