Zweistellige Millionenbeträge

Immowelt ermittelt die teuersten Immobilien 2023

Das Immobilienportal Immowelt hat nachgesehen, für welche Objekte Verkäufer die höchsten Preise verlangten. Regional betrachtet tauchen in der Liste zwei gute alte Bekannte auf: Bayern und Hamburg. Aber auch Berlin mischt inzwischen kräftig mit.
Der Simssee in Oberbayern: Dort in der Nähe steht die teuerste Immobilie des Jahres 2023
© Stefan Schweihofer / Pixabay
Der Simssee in Oberbayern: Dort in der Nähe steht die teuerste Immobilie des Jahres 2023

Trotz viel zitierter Immobilienkrise erreichten die Preise für Luxusobjekte auch im Jahr 2023 „schwindelerregende Höhen“, wie es das Immobilienportal Immowelt ausdrückt. Demnach erhielt ein Anwesen am oberbayerischen Simssee ein Preisschild, auf dem satte 29,5 Millionen Euro standen.

Der Landsitz im Voralpenland nahe Rosenheim verfügt über 26 Zimmer und eine Wohnfläche von über 1.100 Quadratmetern. Neben der herrschaftlichen Villa gibt es auch ein rund 10 Hektar (über 100.000 Quadratmeter) großes Grundstück, das einen großen Teil des Kaufpreises ausmachen dürfte.

Für die Studie wertete Immowelt alle von Januar bis November inserierten Angebote aus, die „vermehrt nachgefragt wurden“. Wobei es sich ausdrücklich um die Angebots- nicht um die endgültigen Kaufpreise handelt.

Die beiden nächstteuren Häuser sind – zumindest preislich – gar nicht so weit entfernt. Eine Stadtvilla in Hamburg sollte 28,5 Millionen Euro kosten. Sie steht in Hamburg Uhlenhorst und hat 19 Zimmer und eine Wohnfläche von 950 Quadratmetern zu bieten. Das Grundstück beläuft sich auf 1.130 Quadratmeter. Und auf dem 3. Platz landete eine Villa in Hamburg Eimsbüttel mit einem Angebotspreis von 27,9 Millionen Euro.

Hier sind die Top 10 der teuersten Häuser mit Wohnfläche; Grundstücksfläche und Zimmerzahl:

  1. LK Rosenheim (Söchtenau) 1.106 qm; 101.921 qm; 26 Zimmer; 29,5 Mio. Euro
  2. Hamburg (Hamburg-Nord) 950 qm; 1.130 qm; 19 Zimmer; 28,5 Mio. Euro
  3. Hamburg (Eimsbüttel) 890 qm; 1.400 qm; 18 Zimmer; 27,9 Mio. Euro
  4. LK München (Grünwald) 516 qm; 1.455 qm; 10 Zimmer; 15,0 Mio. Euro
  5. LK Nordfriesland (Sylt) 411 qm; 1.540 qm; 8 Zimmer; 14,4 Mio. Euro
  6. Berlin (Mitte) 453 qm; 178 qm; 10 Zimmer; 13,5 Mio. Euro
  7. LK Mettmann (Ratingen) 1.690 qm; 143.138 qm; 25 Zimmer; 13,5 Mio. Euro
  8. München (Bogenhausen) 566 qm; 1.023 qm; 10 Zimmer; 12,9 Mio. Euro
  9. LK Nordfriesland (Sylt) 275 qm; 1.950 qm; 7 Zimmer; 12,75 Mio. Euro
  10. Heidelberg (Neuenheim) 571 qm; 1.055 qm; 14 Zimmer; 12,0 Mio. Euro

Im Gegensatz zu den teuersten Häusern liegen die kostspieligsten Wohnungen ausschließlich in den größten beziehungsweise teuersten Städten. Ganz vorn steht ein luxuriöses Apartment im Szeneviertel Prenzlauer Berg: ein saniertes Loft in einem unter Denkmalschutz stehenden Fabrikgebäude in der Nähe zum Volkspark Friedrichshain für 15,9 Millionen Euro. Es umfasst 9 Zimmer, eine Wohnfläche von 546 Quadratmetern und eine große Dachterrasse.

Auf Platz 2 folgt ein Design-Penthouse in München mit 378 Quadratmetern Wohnfläche und Panorama-Dach, das für 10,89 Millionen Euro angeboten wurde. Preislich knapp dahinter befindet sich ein 433 Quadratmeter großes Penthouse in Hamburg an der Außenalster für 10,5 Millionen Euro.

Hier sind die Top 10 der teuersten Wohnungen mit Wohnfläche und Zimmerzahl:

  1. Berlin (Pankow) 546 qm; 9 Zimmer; 15,9 Mio. Euro
  2. München (Schwabing-Freimann) 378 qm; 7 Zimmer; 10,89 Mio. Euro
  3. Hamburg (Hamburg-Nord) 433 qm; 6 Zimmer; 10,5 Mio. Euro
  4. Berlin (Charlottenburg-Wilmersdorf) 319 qm; 5 Zimmer; 9.556.500 Euro
  5. Frankfurt a. M. (Innenstadt II) 320 qm; 10 Zimmer; 7,999 Mio. Euro
  6. München (Altstadt-Lehel) 310 qm; 4 Zimmer; 7,6 Mio. Euro
  7. Berlin (Charlottenburg-Wilmersdorf) 327 qm; 9 Zimmer; 7,2 Mio. Euro
  8. Düsseldorf (Stadtbezirk 1) 506 qm; 6 Zimmer; 7,005 Mio. Euro
  9. Berlin (Charlottenburg-Wilmersdorf) 450 qm; 10 Zimmer; 7,0 Mio. Euro
  10. München (Altstadt-Lehel) 235 qm; 4 Zimmer; 6,9 Mio. Euro

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Autor

Andreas

Harms

Andreas Harms schreibt seit 2005 als Journalist über Themen aus der Finanzwelt. Seit Januar 2022 ist er Redakteur bei der Pfefferminzia Medien GmbH.

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