Bundesgesundheitsminister Jens Spahn plant die Finanzierung der gesetzlichen Pflegeversicherung auf neue Füße zu stellen, und dabei Pflegebedürftige zu entlasten. „Mitte des Jahres werde ich dazu ein Konzept vorlegen“, gab der CDU-Politiker am Montag gegenüber der Presse an.
Die gesetzliche Pflegeversicherung steht angesichts des demografischen Wandels unter Druck. 2018 lagen die Ausgaben bereits bei 41,3 Milliarden Euro, und damit fast doppelt so hoch wie im Jahr 2010.
Auch mit den Eigenanteilen der Pflegebedürftigen geht es nach oben. Im bundesweiten Schnitt liegen sie bei 1.940 Euro im Monat, ein Plus von 110 Euro im Vergleich zu Anfang 2019. Das geht aus aktuellen Daten des Verbands der Ersatzkassen (VDEK) hervor.
Angehoben hatte die Politik Anfang 2019 auch den Beitrag zur gesetzlichen Pflegeversicherung. Er liegt aktuell bei 3,05 Prozent vom Bruttolohn, für kinderlose Menschen sind es 3,30 Prozent.
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